Die Volksbanken in Zeichen der EU

Wien (OTS) - Am 4. November 1998 fand im Rudolf Sallinger Saal der Wirtschaftkammer der Volksbanken-Fördertag statt. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung haben EU-Experten zu den Themen EU-Förderungen, Auswirkungen der EURO-Einführung auf Klein- und Mittelbetriebe sowie der EU-Ostöffnung Stellung genommen.

Mit dem Start des EURO wird eine starke internationale Nachfrage nach der Europäischen Währung einhergehen. Die Petro-Dollars könnten sich in Zukunft bald zu Erdöl-EUROS wandeln. Selbst "EURO-Muffel", wie viele der heimischen Klein- und Mittelbetriebe, könnten durch die zunehmenden internationalen Lieferverflechtungen früher als gewillt zur Umstellung gezwungen werden.

Der Zeitpunkt der EU-Osterweiterung ist nach wie vor unklar. In zwei Wochen starten die offiziellen Beitrittsverhandlungen, der erfolgreiche Abschluß ist jedoch von den Fortschritten im Systemwandel der Beitrittskandidaten abhängig. Der ehemalige Wirtschaftsminister von Ungarn Szabolcs Fazakas hofft, daß der "Traum" für sein Land bereits 2002 in Erfüllung geht.

Schwierige Verhandlungen stehen auch im Zuge der Reform der EU-Strukturfonds bevor. Die Eckpunkte der Reform, Mittelverteilung und Fixierung der Zielgebiete, sind weiterhin Gegenstand taktischer Schachzüge einzelner Mitgliedstaaten. Ministerialrat Wolf Huber meint: "Das Match um die Fördergebiete ist noch völlig offen". Für Österreich ist jedoch klar, daß es im Zuge der geographischen Konzentration mindestens ein Drittel der Fördergebiete verlieren wird.

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