Weinviertler Krankenhäuser: Verbund Stockerau - Korneuburg

Neuordnung des NÖ Gesundheitswesens vor Abschluß

St.Pölten (NLK) - Die Neuordnung des NÖ Gesundheitswesens steht kurz vor dem Abschluß: Mit Ausnahme des Mostviertels stehen alle Krankenhaus-Kooperationen Niederösterreichs fest. Landesrat Dr. Hannes Bauer und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka einigten sich gestern beim "Weinviertelgipfel" mit den Betreibern der Krankenhäuser Mistelbach, Hollabrunn, Stockerau, Korneuburg und Hainburg sowie Vertretern des Bundes über die neuen Krankenhaus-Strukturen des Weinviertels. Im Schwerpunkt-Krankenhaus Mistelbach sind 525 Betten vorgesehen. Neu sind die Abteilungen Neurologie mit 35 Betten, wovon vier bis sechs Betten für die Schlaganfallbehandlung ("Stroke-Units") gedacht sind, und die Orthopädie mit 35 Betten. Besonderes erfreulich: Die Krankenhäuser Stockerau und Korneuburg werden stärker zusammenarbeiten und sich zu einem "Krankenhausverbund" zusammenschließen. Neu hinzu kommen in Stockerau die Rheumatologie und die Akutgeriatrie mit jeweils 25 Betten. Die insgesamt 316 Betten werden nach wirtschaftlichen Kriterien zwischen beiden Krankenhäusern aufgeteilt. Das Krankenhaus Hollabrunn wird 185 Betten haben, wovon 31 Betten für die Psychiatrie gedacht sind, in Hainburg wird es 180 Betten geben. "Mit dieser Reform haben wir dem prognostizierten Bevölkerungszuwachs bis 2011 Rechnung getragen", betonte Landesrat Bauer. Besonderes Augenmerk habe man auf Effizienzsteigerung und auf die optimale medizinische Versorgung gelegt. Außerdem entspreche diese Einigung dem neuen Krankenanstaltenplan des Bundes, der mit 1. Jänner 1999 in Kraft treten soll. Der "Mostviertelgipfel" soll am 18. November stattfinden.

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