ÖBB: High-Tech für maximale Sicherheit

Inbetriebnahme des neuen elektronischen Zentralstellwerks in Villach.

Villach (OTS) - "Mit der Inbetriebnahme des elektronischen Zentralstellwerkes, das mit einem Investitionsvolumen von rund 370 Mio. Schilling errichtet wurde, stehen alle Vorzüge einer modernen, richtungsweisenden Stellwerkstechnik zur Verfügung", konkretisiert ÖBB-Generaldirektor-Stellvertreter Dipl.Ing. Helmut Hainitz die Bedeutung des neuen elektronischen Stellwerkes, anläßlich der heute stattfindenden Eröffnung in Villach. Im Endausbau ist das Zentralstellwerk als Zentrale des neuen bei den ÖBB zum Einsatz kommenden Betriebsführungssystems vorgesehen. Künftig werden die Bahnhöfe Villach Westbf, Gummern und Föderlach von dieser Zentrale aus gesteuert. ****

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme
Mit der Planung des Stellwerksgebäudes wurde 1993 begonnen. Bereits im Februar 1997 konnte der Rechnerraum für die ersten Installationsarbeiten bezogen werden. Ab Jänner 1998 wurde die bahnseitige Abnahmeprüfung durchgeführt. Danach erfolgte die Umstellung von den mechanischen Anlagen auf die neuen elektronischen Signale, fernbedienten Weichen, Gleis-Stromkreise u.v.m. In mehreren Tagesetappen wurden die Anlagen der Stellwerke 1, 2 und 3 in Villach, der Abzweige Lind und des Bahnhofes St. Ruprecht bei Villach bei voller Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes in das neue Zentralstellwerk integriert. Parallel zur Errichtung der Anlage wurde das Bedien- und Servicepersonal der ÖBB geschult, denn der Mensch an der Maschine muß sich problemlos zurechtfinden. Und Wissen macht sicher.

Überblick ist alles
Der Arbeitsplatz des Fahrdienstleiters wurde durch modernste Rechnertechnologie als optimale Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine gestaltet. In der "Operationsebene" überwacht der Fahrdienstleiter auf Farbbildschirmen den aktuellen Zustand des Stellwerkes. Die Stellbefehle werden nun per Mausklick gegeben. In der "Dispositionsebene" sind alle Informationen, die für die Verkehrsleitung notwendig sind, abrufbar. Im Stellwerksrechner langen laufend aktuelle Informationen von den Außenanlagen ein, denn hier werden die Befehle aus der Fahrdienstleitung umgesetzt.

Alle Signale stehen auf Sicherheit
Für die ÖBB ist Sicherheit stets das oberste Gebot und die Entscheidung für moderne Stellwerkstechnik der Signalbaufirma Siemens AG Österreich daher ein logischer Schritt. Diese spielt ihre Stärken nun auch am wichtigen Verkehrsknotenpunkt Villach. Sie besticht durch optimalen Bedienungskomfort, effizienten Betriebsablauf und hohe Sicherheitsstandards.

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