Österreich beteiligt sich an EU-Wirtschaftsmission nach Japan

WKÖ: Drei heimische Betriebe unter den 20 teilnehmenden EU-Firmen im Bereich "Schiffsbau-Zulieferungen"

Wien (PWK) - Im Rahmen des Exportförderprogrammes "Gateway to Japan", das von der Europäischen Kommission finanziert wird, findet vom 8. bis 13. November 1998 eine Wirtschaftsmission für "Schiffsbau-Zulieferungen" nach Japan statt. "Unter den 20 ausgewählten Firmen aus den verschiedenen EU-Ländern sind auch drei österreichische Unternehmen vertreten, die in den Bereichen Schmiedetechnik, Robotersysteme und Kranseile erfolgreich tätig sind", berichtet der nationale Koordinator des "Gateway to Japan"-Programmes für Österreich, Hubert Astegher von der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Die Wirtschaftsmission bietet gute Chancen, Zulieferaufträge zu Projekten der Schiffsbauzentren in Westjapan an Land zu ziehen. Das Besuchsprogramm umfaßt ein Einführungsseminar zur Marktsituation, ein technisches Seminar zur Präsentation der EU-Teilnehmer vor japanischen Firmenvertretern, ein Zusammentreffen mit Fachleuten des Kansai Marine Club sowie Vorsprachen und Präsentationen bei vier führenden Schiffsbauunternehmen in Kobe, Sakaide und Marugame. Weiters können die österreichischen Unternehmen Einzeltermine wahrnehmen, welche die österreichischen Außenhandelsstellen in Osaka und Tokio organisieren.

Japan ist für Österreich nach wie vor der größte Exportmarkt in Asien. Wenn die heimischen Ausfuhren aufgrund der Wirtschaftskrise seit 1997 auch zurückgingen, konnten sie in den ersten sieben Monaten 1998 dennoch eine Höhe von 4 Mrd Schilling erreichen, so Astegher.

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Mag. Hubert Astegher

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