Gaymeinsam oder einsam? - die Stellung der neuen Antidiskriminierungsbeauftragten

Wien (OTS) - Am 4. November 1998 stellte Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner im Rahmen eines Hintergrundgesprächs die neuen SachbearbeiterInnen Frau Angela Schwarz und Herrn Wolfgang Wilhelm für die "Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen" vor.

Thomas Fröhlich, grüner Bezirksrat und erster gewählter Bezirks-Antidiskriminierungsbeauftragter in Mariahilf (seit April '98), begrüßt grundsätzlich diese Neuerung im Rathaus und erhofft sich "lebendige Impulse, um die berechtigten Menschenrechtsanliegen von Homosexuellen als auch TransGenders öffentlich zu benennen und im politischen Kontext zu diskutieren. Die Bestellung von Antidiskriminierungsbeauftragten kann für diese BürgerInnen ein gesellschaftspolitisches Signal der Toleranz sowie der Versöhnung sein, dem aber unbedingt Taten folgen müssen!" Weiters dorfert Bezirksrat Fröhlich, "daß abseits der magistratischen Weisungsgebundenheit und parteipolitischem Einfluß, sich die Beauftragten nicht nur auf administrativ-bürokratische Alibi-Arbeitsfelder beschränken, sondern im Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen klare Werthaltungen vertreten sollen. Es geht um Allianzbildung inner- und außerhalb des Rathauses - nur gaymeinsam kann es ein Erfolg werden; von einsam, losgelöst agierenden Beauftragten hat niemand etwas."

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