Die Überlebensfrage für NPOs: Kooperationen und Allianzen Kongreß für Non-Profit-Organisationen mit der "Grande Dame" des NPO-Managements: Frances Hesselbein (Peter Drucker Foundation, USA) 25. und 26. November 1998, Wirtschaftsuniversität Wien

Wien (OTS) - Während die erwerbswirtschaftlichen Unternehmen bereits laufend kooperieren und Allianzen eingehen, ist dieser Schritt in vielen NPOs noch nicht vollzogen worden. Die diesem Umstand zugrundeliegenden Ängste und Probleme sollen im Rahmen des Kongresses abgebaut werden, um NPOs kooperationsfähiger zu machen. Die Inhalte sind daher auch für potentielle Partner - wie Unternehmen - interessant. Ort und Zeit: Wirtschaftsuniversität Wien, 25. und 26. Nov. 1998.

Das erfolgreiche Management von NPOs hat in den letzten Jahren sprunghaft an Bedeutung gewonnen. In einigen Branchen der vielfältigen NPO-Welt - vor allem im Sozialbereich - wird die Verantwortung der NPOs zur Stabilisierung gesellschaftlicher Entwicklungen als immer bedeutsamer angesehen (z.B Caritas, Rotes Kreuz). Doch auch kleinere NPOs, wie Organisationen zur Betreuung von Randgruppen (z.B. Drogenberatung) oder Selbsthilfegruppen (z.B. für Opfer seltener Krankheiten) sind für den Zusammenhalt des gesellschaftlichen Gefüges nicht mehr wegzudenken. Der Erhalt dieser NPOs liegt daher im Interesse aller. Langfristig werden aber viele NPOs - vor allem die Kleinen - nicht darum herumkommen, mit anderen NPOs, Unternehmen oder Einrichtungen der öffentlichen Hand zusammenzuarbeiten, wenn sie in einem zunehmend kompetitiven Markt bestehen wollen. Der Kongreß richtet sich an alle Führungskräfte von NPOs und öffentlichen Verwaltungen sowie an Unternehmen, die mit NPOs Kooperationen eingehen wollen.

Stargast des Kongresses ist Frances Hesselbein von der Peter Drucker Foundation (USA) mit dem Vortrag: "Beyond the Walls -Nonprofits Take the Lead in Partnerships for the Future". (Dieser Vortrag ist Bestandteil der Konferenz, kann aber auch als Einzelveranstaltung gebucht werden.) Frances Hesselbein ist die Gründungspräsidentin der Peter Drucker Foundation für Non-Profit-Management. Sie erhielt 1998 von Präsident Clinton die höchste zivile Auszeichnung der USA, die "Presidental Medal of Freedom". Die Auszeichnung honoriert zum ersten ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der amerikanischen Pfadfindermädchen (Girl Scouts of the USA) von 1976 bis 1990. Diese, eine der größten Organisationen der USA, stand 1976 knapp vor dem Zusammenbruch, Frau Hesselbein holte die Institution wieder ins Leben zurück, sowohl durch steigende Mitgliederzahlen als auch durch einen Einstellungswandel. Zum zweiten gilt die Auszeichnung als Anerkennung für Ihre Rolle in führenden NPOs des Sozialbereiches im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Drucker Foundation. Frau Hesselbein erhielt zudem bis heute 12 Ehrendoktorentitel in den USA verliehen.

Der Österreichische NPO-Kongreß wird heuer zum 5. Mal veranstaltet und ist mittlerweile eine über die Grenzen bekannte Institution geworden. Jährlich informieren sich zahlreiche Führungskräfte aus sozialen Einrichtungen, Kirchen, Kulturorganisationen, Sportvereinen, Interessensvertretungen, öffentlichen Organisationen und vielen anderen über aktuelle Entwicklungstrends im Management der NPOs mit dem Schwerpunkt auf steuerungsrelevanten Fragen aus dem Controlling.

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