Posch zu Fasslabend: Von Geldmangel keine Rede

Millionen für "Privatgipfel" waren vorhanden

Niederösterreich (OTS-SPI) "Die Behauptung von ÖVP-Verteidigungsminister Fasslabend, die derzeitige verheerende Situation unseres Bundesheeres sei auf Geldmangel
zurückzuführen, ist unerhört, wenn Fasslabend gleichzeitig für seinen "Privatgipfel" mit seinen Verteidigungsministerkollegen
die Millionen mit vollen Händen aus dem Fenster hinauswirft",
sagte heute der niederösterreichische SPÖ-
Landesgeschäftsführer Oswald Posch.

"Fasslabend versucht, die Österreicher für dumm zu
verkaufen, wenn er auf der einen Seite Geldmangel beklagt,
auf der anderen Seite aber eine millionenschwere
Veranstaltung abhält, die im Rahmen der Institutionen der Europäischen Union gar nicht vorgesehen war und ist", sagte er weiter.

"Um jene 20 oder mehr Millionen Schilling, die dieses Fasslabend-Fest gekostet hat, hätte man für die Soldaten viele tausend Gore-Tex-Stiefel kaufen können, deren Fehlen sogar
die ÖVP selbst kritisiert. Von Geldmangel kann also keine Rede sein, wenn man noch dazu daran denkt, daß Fasslabend
unfähig ist, seit Jahren genehmigte Ankäufe für das Heer auch abzuwickeln", sagte er abschließend.
(schluss)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN