Hiller: Einems Desasterplan ignoriert das Weinviertel völlig

Geht es nach Einem, gibt es keinen Ausbau der S2

Niederösterreich, 5.11.1998 (NÖI) Der von Verkehrsminister Einem erstellte "Masterplan" ist für das Weinviertel ein Desaster. Obwohl es einen fix und fertigen Vertrag gibt, ist der Ausbau der
S2 zwischen Wien und Laa an der Thaya darin nicht enthalten. Das Land hat bereits in der Landesregierung beschlossen, diesen so wichtigen Ausbau mit über 433 Millionen Schilling
mitzufinanzieren. Einem ignoriert diesen jahrelangen Wunsch
unserer Bevölkerung völlig, ist LAbg. Franz Hiller entsetzt.****

"So ist dieser Ausbau vor allem für jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz im Raum Wien haben von besonderer Bedeutung. Viel zu lange Anfahrts- und Wartezeiten gehören zum täglichen Los der Pendler. Dadurch werden sie auf die Straße verdrängt und meiden das Bahnangebot", so der Abgeordnete weiter.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat diesen Ausbau in langen und zähen Verhandlungen mit dem Bund durchgesetzt und einmal mehr bewiesen, daß in Niederösterreich die wirklichen Anliegen der Pendler zählen. Für die SPÖ zählen offensichtlich nur unnötige, unfinanzierbare und ökologische gefährliche Prestigeprojekte a la Semmering-Bahntunnel. Der Ausbau der S2 ist eines der wichtigsten Projekte für den wirtschaftlichen Aufholprozeß in der grenznahen Region. Die durchgehende Elektrifizierung bis Laa sollte raschest realisiert werden. Mit einem Verkehrsminister Einem dürfte dies aber nicht so einfach sein, zeigt sich Hiller enttäuscht.
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