Gebert: Hainburger Bevölkerung zahlt die Zeche für Versäumnisse des Landes

Zuwarten auf Spange Ostautobahn - Kittsee war falsch

St. Pölten, (SPI) - "Die Hainburger Bevölkerung und die Anrainer an der B 9 zahlen die Zeche für jahrelange Versäumnisse des nö. Landesverkehrsreferenten. Bereits im Juli 1992 beschloß der Hainburger Gemeinderat eine Resolution für eine Entlastung der völlig überlasteten B 9 und für eine Realisierung der fehlenden Umfahrungen. Die Politik des Landes NÖ, auf eine etwaige Realisierung der Verbindungsspange der Ostautobahn und der Umfahrung Kittsee zu warten und damit die geforderten Umfahrungen einfach fallen zu lassen, war -und das zeigt sich heute wieder - ein falscher Schritt", stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert fest.****

Die geplanten, aber niemals realisierten Umfahrungen und damit die fehlende Entlastung von Hainburg, Wolfsthal und Berg gehen voll zu Lasten der verkehrsgeplagten Anrainer und sind ein Ergebnis einer völlig verfehlten Verkehrspolitik des Landes. Weiter liegt für die geplante Anbindung der Ostautobahn an die B 50 bis heute keine Planung, geschweige denn eine Trassenführung vor. "Wo bleibt hier die Verantwortlichkeit des nö Verkehrsreferenten LH Erwin Pröll?", so Gebert weiter. "Die von den Gemeinden Berg, Wolfsthal und Hainburg geplanten Protestmaßnahmen sind vorbehaltlos zu unterstützen. Vielleicht tragen sie dazu bei, daß man im Land endlich aufwacht und sich der Probleme widmet", so Gebert abschließend.
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