SIEMENS AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Vorläufige Zahlen für die Zeit vom 1. Oktober 1997 bis 30. September 1998

Siemens: Zehn-Punkte-Programm wird konsequent umgesetzt Außerordentlicher Restrukturierungsaufwand von 4 Mrd. DM für 97/98 -Desinvestment von 17 Mrd. DM Umsatz- Halbleiter geht an die Börse

Das Ergebnis des Siemens-Konzerns aus dem laufenden Geschäft stieg im abge- laufenen Geschäftsjahr 1997/98 (30. September) nach vorläufiger Rechnung um 2 % auf 2,66 (i.V. 2,61) Mrd. DM nach Steuern. Daneben wird ein außerordentliches Ergebnis ausgewiesen, das aufgrund hoher Restrukturierungsaufwendungen (4,0 Mrd. DM vor Steuern) mit einem Minusbetrag von 1,74 Mrd. DM nach Steuern schließt.

Die Mehrzahl der Bereiche konnte bessere Ergebnisse als im Vorjahr erzielen. Au- ßerdem stieg das Finanzergebnis. Belastet wurde die Ertragslage des Konzerns durch Risikovorsorgen für problembehaftete Wirtschaftsregionen, die um rund 900 Mio. DM erhöht wurden, und durch Ergebnisrückgänge bei den Bereichen Halbleiter (HL), Verkehrstechnik (VT), Energieerzeugung (KWU) und Private Kommunikations- systeme (PN). Der weltweite Umsatz legte um 10% auf 117,8 Mrd. DM zu, der Auf- tragseingang erhöhte sich um 6% auf 119,6 Mrd. DM.

Die Siemens AG, Berlin und München, wird der Hauptversammlung am 18. Februar 1999 wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von 1,50 DM vorschlagen.

Portfolio-Maßnahmen Siemens legt ein Desinvestitionsprogramm mit einem Umsatzvolumen von rund 17 Mrd. DM auf, das insgesamt rund 60.000 Mitarbeiter betrifft. Dies bezieht sich vor allem auf das Arbeitsgebiet Bauelemente mit den Bereichen HL, Passive Bauelemente und Röhren (PR), Elektromechanische Komponenten (EC) mit einem Umsatz von insgesamt rund 11 Mrd. DM und mit über 47.000 Mitarbeitern. Für HL, eventuell auch für PR, wird ein Börsengang geplant. Im neu geschaffenen Bereich IC Products wird das Geschäftsgebiet Nachrichtenkupferkabel verkauft. Für die Siemens Nixdorf Retail and Banking Systems werden Optionen erarbeitet, die auch einen Börsengang einschließen. Diese beiden Geschäftsgebiete haben insgesamt einen Umsatz von derzeit rund 4 Mrd. DM und rund 6.000 Beschäftigte. Darüber hinaus geht die Siemens Schienenfahrzeugtechnik GmbH mit rund 90 Mio. DM Umsatz an Vossloh. Im Arbeitegebiet Industrie soll ein Umsatzvolumen von rund 700 Mio. DM abgegeben werden. Bereits angekündigt wurde der Verkauf des Geschäftsgebiets Starkstromkabel an Pirelli (Umsatz: 1,7 Mrd DM).

Ende der Mitteilung

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