Alkier zu Baukartell: "Wann wird den Kartellfirmen der Schaden verrechnet?"

Knebelungsversuche scheitern vor Gericht

Wien (OTS) Da es nun auch bereits "gerichtsnotorisch" sei, daß es in Wien ein Baukartell gebe, an dem auch die Teerag-Asdag beteiligt sei, stelle sich für die Wiener Liberalen erneut die Frage, wann der daurch entstandene Schaden errechnet und ins sogenannte Verbotsbuch der Stadt Wien eingetragen werde, so heute der liberale Gemeinderat Wolfgang Alkier.

"Ich fürchte, wir kommen nun in eine Phase, wo die Wiener SPÖ zwar das Baukartell nicht mehr leugnen kann, aber nun versucht, ihre Manager, Politiker und Beamte vor entsprechenden Schadensersätzen zu schützen", so Alkier, der auf den liberalen Vorschlag verwies, Firmen nicht durch umgehende Barforderungen in den Ruin zu treiben, sondern Abzüge bei künftigen Projekten durchzusetzen.

Zur nunmehr erfolgten Aufhebung der einstweiligen Verfügung gegen Peter Pilz, zeigte sich Wolfgang Alkier, selbst "Opfer" einer -derzeit unterbrochenen Klage in der "Teleges"-Affäre - erfreut:
"Zwar können einzelne Firmen durch Wegschauen der Regierung die Stadt übervorteilen, aber wenigstens scheitern die Knebelungsversuche an aufdeckenden Oppositionspolitikern vor Gericht".

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