Pröll: Zwentendorf als Fingerzeig gegen Atomkraft

Jahrestag als Auftrag für Zukunft

St.Pölten (NLK) - "Als mahnenden Fingerzeig gegen die Atomkraft", bezeichnete heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Kraftwerksruine Zwentendorf anläßlich des 20jährigen Jahrestages der Volksabstimmung. Dieses Jubiläum gebe daher Anlaß zurückzudenken, um weit vorauszudenken. "Es war höchst an der Zeit, daß auch andere europäische Staaten Bekenntnisse zum Ausstieg aus der Atomkraft abgelegt haben. Die Atomkraft ist in Wahrheit eine Uralt-Technologie. Die Zukunft liegt in umweltfreundlichen Ressourcen, wie in den erneuerbaren Energieträgern oder der Solarenergie", stellt der Landeshauptmann klar.

In Zusammenhang mit den grenznahen AKWs im Osten meinte Pröll, daß das Land Niederösterreich weiter klar gegen Schrott-Reaktoren und unsichere Endlager protestieren und entsprechende Maßnahmen setzen werde. Diese Bereiche müssen jedenfalls auch wesentlicher Bestandteil bei EU-Beitrittsverhandlungen sein. Pröll: "Jeder Kontakt mit den Nachbarn wird von mir genützt, um sie auf einen zukunftsträchtigen Energieweg zu bringen. Es ist die Aufgabe von Nachbarn, gegenseitige Sicherheits- und Umweltbedürfnisse zu respektieren. Dies nicht zu tun, ist keine gute Eintrittskarte für die Europäische Union." Gleichzeitig müsse man den osteuropäischen Ländern aber auch entsprechendes Know-how im Bereich alternativer Energieträger anbieten.

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