Prokop-Initiative Kinderschutz vor sexueller Gewalt

Veranstaltungsserie hilft Arbeitsgruppen auf den Weg

St.Pölten (NLK) - Mit der Aktion "Gegen sexuelle Gewalt an
Kindern" des Jugendreferates der NÖ Landesregierung will Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop dazu beitragen, landesweit effiziente Hilfe rasch und unbürokratisch zu ermöglichen. In einer Veranstaltungsserie, die morgen, 5. November, beginnt und bis 30. November läuft, soll regionalen Arbeitsgruppen geholfen werden. Überdies ist beabsichtigt, Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, in Niederösterreich besser bekanntzumachen.

Regionale Vernetzungstage, die schon 1997 begannen, werden auch heuer wieder fortgeführt: am 5. November in Mödling, am 11. November in Mistelbach, am 18. November in Wiener Neustadt, am 27. November in Krems/Stein und am 30. November in Petzenkirchen. Alle mit Kinder-und Jugendarbeit betrauten Personen werden zum Erfahrungsaustausch geladen. Schwerpunktthemen sind die Rolle der Mutter bei sexuellem Mißbrauch, die Frage, was mit einem Kind bei Verdacht auf Mißbrauch passiert, die Rolle der Täter und die Präsentation regionaler Arbeitsgruppen.

Am 9. Dezember findet im Hippolythaus der Diözese St.Pölten die Enquete "Kinderschutz bei Verdacht auf sexuellen Mißbrauch" statt. Dabei werden das Buch "Tatort Kinderseele" sowie der Institutionen-Leitfaden "Halt vor Gewalt" präsentiert. Referent ist Univ.Prof. Dr. Max Friedrich, Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie, Kinder- und Jugendheilkunde am Wiener Allgemeinen Krankenhaus.

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