Zur kommenden EU-Erweiterung

LR Sobotka: Niederösterreich bereitet sich vor

St.Pölten (NLK) - Da die EU-Erweiterung in Niederösterreich Gebiete trifft, die schon seit den sechziger Jahren mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen, möchte Niederösterreich die zu erwartenden Folgen durch zwei Maßnahmen abfedern. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka erklärt dazu: "Einerseits werden wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit forcieren, das betrifft z.B. Bahnlückenschlüsse, grenzüberschreitende Tourismusprojekte und Kulturaustausch, andererseits werden wir die eigenen Grenzregionen durch Ausbau der Infrastruktur und Telekommunikation sowie wirtschaftsnahe Dienstleistungen stärken."

Die inhaltliche Gestaltung wird in den EU-Programmen "INTERREG" -dieses konzentriert sich auf die bilaterale Zusammenarbeit - und "Ziel-2" vorgenommen. Niederösterreich wird für die Grenzregionen erhebliche Mittel im Rahmen von "Eurofit" bereitstellen. "Von der EU erwarten wir einen Finanzierungszuschuß bis zu 50 Prozent", so Sobotka.

Derzeit findet eine inhaltliche Konkretisierung der Maßnahmen statt, die auf regionale Gegebenheiten Rücksicht nehmen. Hiezu wurde ein "Redaktionsteam" geschaffen, welchem Vertreter des Landes, des Bundes (speziell bei den Themen "Umwelt und Altlastensanierung"), des Bundeskanzleramtes und der EU-Kommission angehören. Selbstverständlich werden dabei die Wünsche der Regionen berücksichtigt, zusätzlich fließen in die Arbeit des Redaktionsteams bereits vorhandene Studien und Konzepte ein, wie z.B. das Tourismusleitbild 2001.

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