Posch: Fasslabends Bankrotterklärung ist perfekt

Landesverteidigungsrat muß sich mit verheerender Heeressituation befassen

Niederösterreich (OTS-SPI) "Die Bankrotterklärung von Verteidigungsminister Fasslabend ist mit der morgigen Sitzung
des Landesverteidigungsrates perfekt. Schließlich ist das
Desaster, das Fasslabend zu verantworten hat, alleiniger
Grund für diese Sitzung", sagte heute der niederösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer Oswald Posch.

"Nach den Alarmrufen der Generäle des Bundesheeres
wegen der nurmehr bedingten Einsatzfähigkeit des Heeres,
kommen nun immer haarsträubendere Details der Mißwirtschaft
zu Tage, die Fasslabend als Ressortchef zu verantworten hat.
Nach dem Bekanntwerden der Tatsache, daß die Soldaten des
Heeres nicht einmal über zeitgemäßes Schuhwerk verfügen,
wurde jetzt bekannt, daß Fasslabend bis heute nicht die ordnungsgemäße Bestellung und Lieferung wichtigen Materials
- konkret geht es um 110 Ulan-Schützenpanzer und 220 Pandur-Radpanzer - über die Bühne gebracht hat, das ist empörend", sagte er weiter.

"Dieses Beispiel zeigt aber auch, daß die Behauptung Fasslabends, er hätte zu wenig Finanzmittel zur Verfügung
nicht stimmt , weil er nicht einmal in der Lage ist, bereits genehmigte Anschaffungen ordnungsgemäß und zeitgerecht zu tätigen", stellte er weiter fest.

"Es ist erstaunlich, daß die niederösterreichische Pröll-ÖVP, die sonst vorgibt, sich so für die Sicherheit im Land
einzusetzen, in diesem gravierenden Fall von Mißwirtschaft des eigenen Ministers beharrlich schweigt", sagte er abschließend. (schluss)

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