Cerwenka: Verkehrschaos in Niederösterreich - Minister Einems Masterplan greift Landesverkehrsreferent Pröll "unter die Arme"

Freie Fahrt für Pkws auf den Straßen und Ausbau des öffentlichen Verkehrs

St. Pölten, (SPI) - "Alle Regionen des Bundesgebietes sollen mit hochwertigen Straßenverbindungen ausgestattet werden, gleichzeitig wird aber ein Ausbau der Bahn im Bereich des Güterverkehrs, des Pendlerverkehrs in Ballungszentren und des bilateralen Verkehrs bei mittleren und längeren Distanzen anvisiert" - diese zentrale Zielsetzung des von Bundesminister Einem vorgestellten Masterplan findet die vorbehaltlose Unterstützung der NÖ Sozialdemokraten. Einem greift hier wohl dem heillos überforderten Landesverkehrsreferenten von NÖ, LH Erwin Pröll, sowie seinem VP-Ministerkollegen Farnleitner unter die Arme - denn das Verkehrschaos in Niederösterreich geht auf die jahrelange Untätigkeit und die Negierung der Erfordernisse durch beide Politiker zurück", stellt SP-Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka heute fest.****

Ohne entsprechende Maßnahmen würde sonst der derzeit 66 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens ausmachende Straßenverkehr bis zum Jahr 2015 auf bis zu 80 Prozent anwachsen, wobei von einer insgesamten Verkehrszunahme von ungefähr 60 Prozent ausgegangen werden muß. Aufklärung muß Wirtschaftsminister Farnleitner jedoch im Zusammenhang mit wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen für Niederösterreich leisten. Warum stellt sich der VP-Minister weiterhin gegen den autobahnmäßigen Straßenausbau Richtung Tschechien und warum liegen für wichtige Lückenschlüsse - beispielsweise der neuen Donaubrücke bei Traismauer - noch nicht einmal Planungsunterlagen im Wirtschaftsministerium auf? "Ist hier etwa Landesverkehrsreferent Pröll säumig", so die Frage Cerwenkas.

"Wir müssen die Straßen für den Autoverkehr freimachen, wichtige Lücken schließen, den öffentlichen Verkehr ausbauen und den Großteil des Güterverkehr auf die Schienen zu verlegen. Es geht uns um die freie Fahrt für PKW auf den Straßen und einen attraktiven Nahverkehr - hier ist in Niederösterreich in den letzten Jahren wenig geschehen", so Cerwenka abschließend.
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