Zentralverband der Pensionisten: 1,5 % völlig ungenügend

Wien (OTS) - Entsprechend der Empfehlung für Renten und Pensionsanpassung sollen die Pensionen 1999 um bloß 1,5 % erhöht werden. Dabei ist von gesetzeswegen vorgesehen, daß vor allem die Lohn- und Gehaltabschlüsse der unselbständig Erwerbstätigen als Richtschnur für die jeweilige Anpassung der Pensionen maßgebend sind.

Auf Grund der guten Wirtschaftslage, haben die Beschäftigten der Metallindustrie immerhin 2,9 % auf die Ist-Löhne (3,7 % auf die Kollektivvertragslöhne) erkämpft. Darüberhinaus steht ihnen eine einmalige Sonderzahlung für 1999 zu.

Nachdem es für die Pensionisten 1997 keine Erhöhung der Pensionen gab und auch 1998 erneut ein Realeinkommensverlust festzustellen ist, erachten wir es als mehr als gerecht, daß auch die älteren Menschen in Österreich den ihnen zustehenden Anteil am Wirtschaftswachstum erhalten.

Daher fordert der Zentralverband der Pensionisten als echte Abgeltung der Teuerung und in Anbetracht der Verluste in den letzten Jahren eine Pensionserhöhung von 5 Prozent aber mindestens 500 Schilling.

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