"Österreichs Außenhandelsergebnisse 2/98"

Neuerscheinung aus 'Zahlen, Daten, Fakten'

Wien (pwk) - Der Außenhandel ist nach wie vor eine wesentliche Stütze der Konjunktur in Österreich. Im ersten Halbjahr 1998, dessen Ergenisse jüngst vom Österreichischen Statistischen Zentralamt veröffentlicht wurden, haben sich die Exporte mit einem Zuwachs von 9,9 Prozent (auf 377,3 Mrd Schilling) wieder stärker erhöht als die Importe (+ 7,6 Prozent auf 410,6 Mrd Schilling). Damit hat sich das Handelsbilanzdefizit der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent auf minus 33,3 Mrd Schilling verbessert. ****

Während die österreichischen Lieferungen in die EU mit 11,6 Prozent überdurchschnittlich zunahmen, gab es in den osteuropäischen Ländern einen etwas geringeren Zuwachs von 9,1 Prozent. Stark überdurchschnittliche Steigerungen gab es Richtung Nordamerika (+ 22,7 Prozent) und nach Afrika (+ 17,1 Prozent), während unsere Exporte in den Fernen Osten um 19,1 Prozent abnahmen.

Nachzuschlagen sind diese Daten in der soeben von der Abteilung für Statistik der Wirtschaftskammer Österreich herausgegebenen Broschüre "Österreichs Außenhandelsergebnisse Jänner - Juni 1998". Darin findet sich eine ausführliche Ländergliederung des österreichischen Außenhandels, geordnet nach Wirtschaftsräumen und Kontinenten und die prozentmäßigen Veränderungen im Vergleich zur Vorjahresperiode. Enthalten sind auch die Warengliederungen nach Kapiteln des Harmonisierten Systems (HS 2-Steller) und in der UNO-Gliederung nach SITC (Standard International Trade Classification).

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