Moser: Künftige Förderkulissen sollen kleinregional abgestimmt werden

Niederösterreich, 2.11.1998 (NÖI) Mit konkreten Lösungen zu einem bestmöglichen Erhalten von Fördergebieten bzw. Zielgebietskulissen, beschäftigt sich der Regionalverband Mostviertel. Ziel ist es, möglichst viele Zielgebiete zu erhalten. Ein Weg dazu ist die Einführung von "kleinregionalen Entwicklungsachsen", erklärte LAbg. Karl Moser, Obmannstellvertreter des Regionalverbandes Mostviertel.****

Das derzeit laufende 5b-Programm wird in einer vierjährigen Auslaufphase beendet und darauf aufbauend werden neue Förderungsmöglichkeiten gesucht. Das Mostviertel wird also keineswegs auf der Strecke bleiben. So wird es ab dem Jahr 2000 Mittel aus dem Landwirtschaftsfonds und aus dem europäischen Sozialfonds geben. Diese Förderungen sind nicht auf Regionen bezogen. "Wir werden uns dafür einsetzen, daß wir aus diesen Mitteln so viel wie möglich für das Mostviertel lukrieren können. Daraus könnte sogar eine Verbesserung für unser Viertel resultieren, weil wir dann in allen Gebieten Chancen auf Förderungen haben", so der Abgeordnete weiter.

"Es geht jetzt darum, die künftigen Verhandlungen für unsere Region so möglichst positiv abzuwickeln. In die Verhandlungen wird der Regionalverband auch die Forderung einbringen, daß für die Festlegung der Zielgebiete nicht mehr nur die Arbeitslosenrate als Grundlage verwendet wird, sondern auch die Anzahl der Auspendler, die regionale Wirtschaftskraft und das Lohnniveau", betonte Moser.
- 2 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI