Sozialministerin sagt Bakterien und Pilzen den Kampf an-

Verordnung über biologische Arbeitsstoffe tritt am 1. November in Kraft

Wien, 31. Oktober 1998 (BMAGS).- Ab 1. November sind
Österreichs ArbeitnehmerInnen an ihren Arbeitsplätzen umfassend vor den schädlichen Wirkungen biologischer Arbeitsstoffe gesetzlich geschützt. Durch eine Verordnung von Sozialministerin Lore Hostasch übernimmt Österreich die europäischen Mindeststandards zum Schutz vor natürlichen und gentechnisch veränderten Mikroorganismen, wie Pilze, Bakterien oder Viren. Die Verordnung legt u.a. Sicherheitsstandards für das Hantieren mit biologischen Arbeitsstoffen fest und schreibt Schutzmaßnahmen für die Arbeitnehmer vor.****

Die Verordnung gewährleistet einen umfassenden Schutz von ArbeitnehmerInnen, die mit biologischen Arbeitsstoffen arbeiten
bzw. mit solchen in Kontakt kommen können. Es handelt sich dabei um Tätigkeiten in Krankenhäusern, Laboratorien bis hin zur Fleischwirtschaft und zur Abfallwirtschaft. Die Verordnung sieht Bestimmungen für den Bereich der Hygiene und der persönlichen Schutzausrüstung vor. Ebenso festgeschrieben sind Maßnahmen, die geeignet sind, eine Exposition zu vermeiden. Darüber hinaus beeinhaltet die Verordnung konkrete Anforderungen für die Ausstattung von Arbeitsplätzen, an denen mit biologischen Arbeitsstoffen hantiert wird.

"Die Verordnung ist ein weiterer Schritt zu einem modernen Arbeitnehmerschutz. Neue Gefahren bedingen neue Regelungen. Die Verordnung hält mit den Entwicklungen Schritt und gewährleistet einen umfassenden Schutz der Arbeitnehmer", hält Sozialministerin Lore Hostasch zur neuen Regelung fest.

(schluss)

1

1

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO/BMAGS