Muzik: Politischer Bankrott der NÖ Grünen

Umweltkompetenz bleibt bei zwanghaften Profilierungsversuchen auf der Strecke

St. Pölten, (SPI) - "Die Kritik der Grünen Labg. Brigid Weinzinger an der Entschädigungszahlung für die Schließung der letzten NÖ Pelztierfarm zeigt im Einklang mit der bisherigen politischen Tätigkeit und den Vorgangsweisen der jüngsten Landtagsfraktion wohl oder übel den politischen Bankrott der Grünen in Niederösterreich. Zum Einen scheint Weinzinger über die Österreichische Rechtslage bar jeden Wissens zu sein - denn ein Verbot eines weiteren Engagements des Züchters im Ausland ist
nicht möglich. Weiters lehnen die Sozialdemokraten in Weiterverfolgung der grünen Gedankengänge eine "kalte Enteignung" von rechtmäßig erworbenen Eigentum strikt ab. Wenn die Grünen Eigentums- bzw. Erwerbsverlust aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen ohne jedwede Entschädigung und damit mit unabsehbaren Folgen für den Betroffenen das Wort reden wollen, dann ‘Gute Nacht’ Rechtsordnung. Die Sozialdemokraten bekennen sich zu einem umfassenden Tierschutz und zu einem pelztierfreien
Niederösterreich - aber wir stellen uns auch gegen Raubrittertum und Beifallsheische auf Kosten nicht gerade als "Sympathieträger" zu bezeichnender Wirtschaftsbetriebe. Die nächsten sind dann die Hühnerzüchter, dann kommen die Bauern - wo soll dies noch enden?", stellt SP-Landtagsabgeordneter Hans Muzik in seiner Funktion als Landwirtschaftssprecher zu Vorwürfen der Grünmandadarin fest.****

"Man darf feststellen, daß Projekte von einer weitaus größeren Dimension (da rinnen bei einem Bauvorhaben in Niederösterreich täglich 8,6 Millionen Liter Wasser aus dem Berg, da werden mehr
als eine halbe Million Quadratmeter Wald mitten im Landschaftsschutzgebiet gerodet, da gibt es in der Mitterndorfer Senke Umweltbomben, die das Trinkwasser hunderttausender Bürger bedrohen) von den Grünen, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht wahrgenommen werden. Diese Fraktion verlegt sich lieber auf Kritik an rechtlich völlig einwandfreien Vorgangsweisen. Dies muß man sich in Erinnerung rufen, wenn diese Partei wieder um das Wählervertrauen wirbt", so Muzik abschließend.
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