Maderthaner: Moldawien-Handel 1998 mit neuem Rekord

Hochrangige Delegation aus Moldawien mit fast 50 Firmen beim Investorenforum in der Wirtschaftskammer Österreich

Wien (PWK) - Österreich hat durch die Ostöffnung seit dem Fall des Eisernen Vorhanges erheblich profitiert. "Es ist uns gelungen, unsere Ausfuhren in diese Länder mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten zu vervielfachen. Auch der Handel mit der Republik Moldova ist sowohl export- als auch importseitig 1997 um mehr als 130 Prozent gewachsen. Aufgrund der guten Entwicklung der ersten sieben Monate des heurigen Jahres ist für 1998 mit einem neuen Rekord des österreichisch-moldawischen Außenhandelsvolumens von etwa 300 Mio Schilling zu rechnen", erklärte Wirtschaftskammer-Präsident Leopold Maderthaner heute, Donnerstag, bei der Eröffnung des "Investorenforum Moldawien" im Haus der Wirtschaft. ****

Zu dem Symposium kamen hochrangige Wirtschaftsvertreter Moldawiens wie der Generaldirektor der Nationalagentur zur Förderung der Investitionen, Chiril Lucinschi, die Vize-Gouverneurin der Nationalbank, Veronica Bacalu, sowie der Präsident der Handels- und Industriekammer Moldawiens, Gheorghe Cucu, in die Wirtschaftskammer Österreich. Ebenso fanden sich rund 50 moldawische Firmen ein, die im Anschluß an das Forum Kooperationsgespräche mit österreichischen Unternehmen führen konnten.

Maderthaner wies darauf hin, daß die EU und insbesondere Österreich, das ja derzeit den EU-Vorsitz innehat, gegenüber Mittel-und Osteuropa eine besondere Verantwortung hat: "Gerade in schwierigen Zeiten - die Rußland- und Asienkrise haben die Finanzmärkte weltweit beträchtlich durchgeschüttelt - sind ein vernünftiges wirtschaftliches Engagement aber auch Unterstützung für jene mittel- und osteuropäischen Länder, die von dieser Krise wesentlich stärker betroffen sind als die EU, speziell gefordert".

Der Besuch der moldawischen Delegation sei auch als eine Art "Fact Finding Mission" zu sehen, die für die meisten der teilnehmenden moldawischen Firmen die erste Berührung mit dem österreichischen Markt und damit dem Eintrittstor in die Europäische Union mit mehr als 300 Mio Konsumenten darstellt. "Durch derartige Investmentforen können Rahmenbedingungen und Chancenpotentiale für beide Seiten praxisnah erläutert und Investitionen und Kooperationen vorangetrieben werden".

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Dr. Nikolaus Seiwald

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