Deutsche Telekom AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Deutsche Telekom Konzern
Vorläufige Eckdaten für die ersten drei Quartale 1998
(01.01.98 bis 30.09.98)

Ergebnissteigerung im Rahmen der Erwartung

Deutsche Telekom kündigt agressive Preis- und Kostensenkungs-Maßnahmen an

Weiteres Wachstum bei T-lSDN, T-Online und T-Mobil

Die Deutsche Telekom AG gibt hiermit eine vorläufige Indikation für die Resultate des Konzerns in den ersten drei Quartalen 1998 bekannt.

Die Deutsche Telekom betont, daß es sich um Ergebnisse auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen für die ersten drei Quartale 1998 am 25. November 1998 können sich Abweichungen ergeben.

Umsatz und Ergebnis 1. Januar - 30. September

in Mrd. DM 1.-3. Quart. 1.-3. Quart. Veränderung Gesamtjahr 98 97 97 Umsatz 51,4 49,6 3,6 % 7,6 Konzernüberschuß 3,00 2,45 22 % ,30

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,6 % gesteigert werden. Der Konzernüberschuß betrug in den ersten neun Monaten 1998 rund 3 Mrd. DM. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von rund 22 %.

Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal

in Mrd. DM 3.Quart. 98 Veränderung 1. Halbj. 98 Veränderung 3. Quart. 97 1. Halbj. 97
Umsatz gesamt 17,03 1,6% 4,37 4,5%
Umsatz
ohne ICP* 16,76 0,0% 4,15 3,9% Konzernüberschuß 1,05 31 % ,95 18%

* ohne Fakturierung der Umsätze von Wettbewerbern

Der gleichbleibende Umsatz im dritten Quartal (ohne Berücksichtigung der Fakturierungsumsätze von Wettbewerbern) ist auf die Marktanteilsverluste bei Ferngesprächen zurückzuführen. Diese sind eine direkte Folge der asymmetrischen Regulierungsmaßnahmen und der daraus resultierenden einseitigen Bevorzugung der Wettbewerber. Die Deutsche TeIekom wird daher geplante agressive Tarifsenkungsmaßnahmen schon in den nächsten Wochen vorziehen. Dies wird gekoppelt mit einer weiteren Forcierung bereits eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen.

Die Steigerung des Konzernüberschusses wurde von der günstigen Entwicklung in den Beteiligungen positiv beeinflußt. Von maßgeblicher Bedeutung für die zukünftige Entwicklung sind umso mehr die noch ausstehenden Entscheidungen der Regulierungsbehörde -insbesondere zur entbündelten Teilnehmeranschlußleitung zur Qualifizierung der Wettbewerber als Teilnehmernetzbetreiber/Verbindungsnetzbetreiber/ Wiederverkäufer und zum Kabel-TV - sowie die daraus resultierenden weiteren Auswirkungen auf die Wettbewerbssituation der Deutschen Telekom.

Personal und Finanzverbindlichkeiten
30.09.98 30.09.97 Veränderg. Veränderg. % Personal (ohne Matav) 184.100 195.300 -11.200 -6,0% Finanzverbindlichkeiten 84,9 91,4 -6,5 -7,1%
in Mrd. DM (ohne Matav)

Zum 30.09.1998 betrug die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav) 184.100. Sie lag damit um 11.200 Personen unter dem Stand zum 30.09.1997. Die Rückführung der Finanzverbindlichkeiten erfolgt weiterhin planmäßig, wobei zu berücksichtigen ist, daß aufgrund der Laufzeiten der Großteil der Tilgungen im dritten Quartal erfolgt. Gegenüber 30.09.1997 verringerten sich die Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav) um 6,5 Mrd. DM auf 84,9 Mrd. DM. Im Konzern ergeben sich (mit Matav) Finanzverbindlichkeiten von 86,2 Mrd. DM zum Ende des dritten Quartals 1998.

Kundenentwicklung in ausgewählten Diensten
in Mio. 30.09.98 31.12.97 1. - 3. Quart. 98 Telefonanschlüsse 46,0 45,2 1,8 %
- davon ISDN Kanäle 9,3 7,3 27 %
T-Online 2,4 1,9 26 % Mobiltelefonkunden 5,2 3,8 36 %
(T-D1 + T-C-Tel)
Paging und sonst. 0,9 1,1 -19 %
Mobilfunkkunden
Kabelanschlüsse 17,6 17,3 1,7 %

Die Kundenentwicklung bei ISDN und T-Online mit Zuwächsen von 27 % bzw. 26 (null)eit Jahresbeginn verläuft weiterhin sehr erfreulich. Um diesen Trend bei der Online-Kommunikation zu verstärken, erhalten T-Online Kunden ab 01.11.1998 zwei Freistunden und 10 MByte kostenlosen Speicherplatz für ihre persönliche Homepage. T-Mobil weitet den erfolgreichen Lokaltarif ab 15.11. 1998 auf eine zweite Wunsch-Ortsvorwahl aus, um so den Wachstumstrend der ersten neun Monate weiter fortzusetzen.

Der Aufsichtsrat erteilte in seiner Sitzung vom 16.09.98 dem Vorstand die Zustimmung, in konkrete Verhandlungen mit potentiellen Partnern und Kaufinteressenten für das Kabel-TV-Netz einzutreten.

Ende der Mitteilung Im Internet recherchierbar:
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