LR Bauer: Weiteren Schritt zur Integration der Franz Josefs Bahn in das europäische Hochleistungsnetz setzen

Pendolino-Einsatz auch auf der Franz Josefs Bahn

Korrektur zu OTS_19981028_OTS0114

St. Pölten, (SPI) - Korrektur – Bitte neue Fassung beachten!****

"Nach dem Beschluß des Ministerrates vom 9.
September 1997 betreffend der Hebung der Franz Josefs Bahn zur Hochleistungsstrecke ist nun der nächste Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wald- und Weinviertels gesetzt worden. Das Gespräch zwischen Verkehrsminister Einem und seinem tschechischen Amtskollegen Peltram beim bilateralen Verkehrsministertreffen in Gmünd am 27. Oktober über den Ausbau der Franz Josefs Bahn (Elektrifizierung) auf tschechischer Seite ist ein weiterer Baustein zur Integration der Franz Josefs Bahn in das europäische Hochleistungsnetz", freut sich Niederösterreichs Landesrat Dr. Hannes Bauer. Die Vereinbarung über den Einsatz von Neigezügen "Pendolino" ab dem Jahr 2002/2003 auf der Nordbahn und damit auf der internationalen Verbindung Wien – Prag – Berlin sollte aber in weiterer Folge in den Einsatz dieser modernen Zugsgarnituren auch auf der Franz Josefs Bahn münden.

"Die Positionierung der Franz Josefs Bahn als internationale Strecke im Rahmen der TEN-Projekte der EU ist für die Bewohner und die Wirtschaft des Wald- und Weinviertels mit erheblichen Verbesserungen der Wettbewerbsfähigkeit verbunden. Die Hochleistungsstrecke Franz Josefs Bahn trägt maßgeblich zu einer leistungsfähigen Anbindung und Integration dieser Regionen an das internationale Wirtschaftsgefüge bei. Mit dem weiteren Ausbau zur Hochleistungsstrecke und einem Einsatz modernster Neigezüge würde die dynamische Entwicklung mit all ihren positiven Effekten auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft im Wald- und Weinviertel weitergeführt werden", so Bauer.

Die notwendigen Modernisierungsarbeiten sind in NÖ und in Deutschland beinahe abgeschlossen, was derzeit noch fehlt ist die Modernisierung der Franz Josefs Bahn ab Gmünd bis zur deutsch-tschechischen Grenze sowie die Elektrifizierung des letzten, rund 55 Kilometer langen Teilstückes der Bahnstrecke zwischen Gmünd und Prag. Angesichts fehlender Finanzmittel auf tschechischer Seite sollte nun auf Basis trilateraler Verhandlungen nach einer Lösung gesucht werden. Im Zuge der derzeit laufenden Verhandlungen zur EU-Osterweiterung müßte sich die Tschechische Republik auch verstärkt um EU-Finanzmittel bemühen. "Jedenfalls freut es mich, daß die jahrelangen konstruktiven Gespräche unter Federführung der SPÖ-Niederösterreich mit Verkehrsminister Einem nun weitere Früchte tragen. Nicht verhindern und abkoppeln, sondern durchsetzen und verwirklichen müssen die Grundsätze für eine dynamische Verkehrspolitik im Sinne des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich sein", so Bauer abschließend. (Schluß) fa

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