Umweltdachverband ÖGNU: Problematik von GSM-Handys und Basisstationen Mitwirkung von Anrainern und Betroffenen von GSM-Sendestationen ist ein Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Fehlende Gewißheit über mögliche gesundheitliche Folgen muß jetzt durch intensive Forschung behoben werden =

Nach dem internationalen Workshop an der Universität
Wien zum Thema "Mögliche biologische und gesundheitliche Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern" ist eines klar und deutlich geworden: An einer umfassenden Partizipation von Anrainern und Betroffenen von GSM-Sendeanlagen führt kein Weg mehr vorbei. Bundesminister Dr. Caspar Einem wird dringend aufgefordert, diese unumgänglichen Punkte in der anstehenden Novelle zum Telekommunikationsgesetz zu berücksichtigen. Das derzeit vorliegende Papier ist ausschließlich von kosmetischer Natur und wird deshalb vom Umweltdachverband abgelehnt.

Die Teilnehmer des Symposiums sind sich darüber einig, daß biologische Effekte selbst bei sehr geringen Feldstärken wissenschaftlich gesichert sind. Da trotzdem nach wie vor haltbare Aussagen über neue Grenzwerte oder gesundheitliche Auswirkungen nicht möglich sind, ist eine verstärkte Forschung auf diesem Gebiet nötiger denn je. Der Umweltdachverband forde= rt deshalb erneut einen Forschungsfonds, der sich aus Mitteln der Lizenzgebühren der GSM-Betreiber an die Republik Österreich finanziert.

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