Kinder für’s Klima - Förderung von vernetztem Denken

Start des Schulprojektes Anfang November

St.Pölten (NLK) - Mit Anfang November startet die Koordinierungsstelle für Umweltschutz (KfU) beim Amt der NÖ Landesregierung das Projekt "Kinder für’s Klima" 1998/99. Mit dieser Aktion sollen Kindern im Alter zwischen acht und elf Jahren vorrangig Zusammenhänge zwischen regionalem Handeln und globalem Denken bewußt gemacht werden. Gleichzeitig mit der Förderung des Umweltgedankens soll der lebendige Projektunterricht den SchülerInnen die Möglichkeit geben, selbst zu experimentieren und in einem die Sinne ansprechenden Umwelt-Unterricht Strategien innerhalb der eigenen Aktionsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Das Projekt wird jahresbegleitend an zehn Volksschulen in Niederösterreich durchgeführt: in Mauerbach, Gerasdorf, St.Georgen am Ybbsfeld, Oberwölbling, Sollenau, Kapellerfeld, Würflach, Zwentendorf sowie an zwei Volksschulen in Klosterneuburg. Sowohl die Referenten- und Exkursions- als auch die Materialkosten werden von der KfU übernommen.

Insgesamt sieben einzelne Projekttage in Abstimmung mit dem Zeitplan der Schulen widmen sich den Themenbereichen Klima, Wasser und Wald/Regenwald. Neben einem Tag, der von einem indianischen Medizinmann gestaltet wird, der über die Bräuche und Lebensweisen in seinem Land erzählt, gibt es noch eine Exkursion zu einem ausgewählten ERNTE-Biobauernhof bzw. im Frühling in die Natur. Der siebente Projekttag im Juni in Gerasdorf dient als Abschlußfest aller beteiligten Schulen, unter denen auf der Grundlage der während des Projektes geführten Umwelttagebücher die NÖ Umweltklasse 1999 gewählt wird.

Nähere Informationen bei der Koordinierungsstelle für Umweltschutz beim Amt der NÖ Landesregierung unter der Telefonnummer 02742/200-5283, Doris Feik.

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Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

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