Continental AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Continental mit deutlich verbessertem Ergebnis

Die Continental AG, Hannover, hat ihr Konzernergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten um 61 Prozent auf 488 Mio DM (Vj. 304 Mio DM) deutlich gesteigert. In diesem Ergebnis sind Einmaleffekte und Erwerbsnebenkosten in Höhe von knapp 2 Prozent des Kaufpreises (1,90 Mrd US-Dollar/3,25 Mrd DM), die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Continental Teves entstanden sind, bereits berücksichtigt. Wie berichtet, hatte Continental mit Wirkung vom 25. September 1998 den Produktbereich Bremse & Chassis von der ITT Industries Inc., USA, erworben. Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich um 34 Prozent auf 582 Mio DM (Vj. 435 Mio DM). Der Konzernumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 8,65 Mrd DM (Vj. 8,18 Mrd DM) zu.

Im Konzernbereich Pkw-Reifen legte der Umsatz um 6,9 Prozent auf 3,26 Mrd DM (Vj. 3,05 Mrd DM) zu. Das europäische Erstaus rüstungsgeschäft lag im Umsatz, dem Trend der Automobilindustrie folgend, deutlich über Vorjahr. Der Absatzzuwachs im Ersatz geschäft, vor allem bei Hochgeschwindigkeitsreifen, setzte sich fort. Das operative Ergebnis (EBIT) nahm um 43 Prozent auf 353 Mio DM (Vj. 247 Mio DM) deutlich zu.

Der Konzernbereich Nutzfahrzeugreifen erzielte einen um 7,9 Prozent auf 1,02 Mrd DM erhöhten Umsatz (Vj. 0,94 Mrd DM). Die Absatzzahlen für Lkw-Reifen lagen im Erstausrüstungs- und im Ersatzgeschäft deutlich über Vorjahr. Die Fabriken sind voll ausgelastet. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich besonders gut auf 58 Mio DM (Vj. -12 Mio DM).

Continental General Tire, USA, erreichte mit einem Umsatz von 1,81 Mrd DM eine Steigerung von 2,5 Prozent (Vj. 1,77 Mrd DM). Im Ersatzgeschäft wurden erfreuliche Umsatzzuwächse verzeichnet. Im operativen Ergebnis (EBIT) konnte Continental General Tire um 20 Prozent auf 113 Mio DM zulegen (Vj. 94 Mio DM). Die Verbesserung wurde trotz eines 7-wöchigen Streiks bei General Motors, der das Erstausrüstungsgeschäft bei Pkw-Reifen belastete, und eines Streiks in unserem Werk Charlotte erreicht.

ContiTech erwirtschaftete einen Umsatzzuwachs von 7,5 Prozent auf 2,50 Mrd DM (Vj. 2,32 Mrd DM); bereinigt um Konsolidierungs kreisveränderungen beträgt der Zuwachs 9,2 Prozent. Besonderen Anteil an dieser positiven Entwicklung hatten die Geschäftsfelder ContiTech Fluid, die Benecke-Kaliko AG, Antriebssysteme und Luftfedersysteme. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 158 Mio DM unter Vorjahr (168 Mio DM). Für 1998 sind Sonderbelastungen in Höhe von 22 Mio DM im operativen Ergebnis (EBIT) enthalten.

Der Konzernbereich Continental Automotive Systems liegt weiterhin im Aufwärtstrend. Die Projekte u. a. auf den Gebieten der Brem sentechnologie, der regelbaren Fahrwerke, der Akustik und der Reifendruckkontrolle verlaufen erfolgreich. Durch die Integration von Continental Teves ist dieser Bereich zum zweitgrößten des Gesamtunternehmens geworden.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen steigerten sich kräftig um 24 Prozent auf 470 Mio DM (Vj. 379 Mio DM).

Die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns (ohne Auszubildende) belief sich zum 30. September 1998 auf 46 826 (Vj. 44 763).Dies entspricht einer Zunahme von 4,6 Prozent. Unter Einbeziehung von Continental Teves sind weltweit nun 57 184 Mitarbeiter beschäftigt.

Dr. Dieter von Herz Tel. (0511) 938-1485 Fax (0511) 938-1055

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