Gebert: 22 NÖ Abfallwirtschaftsverbände setzen gemeinsam die Verbrennung um

Umweltfreundlicher Bahntransport durch spezielle ÖBB-Transportlogistik

St. Pölten, (SPI) - "In einer Sitzung am 29. September 1998 beschlossen 22 Niederösterreichische Abfallwirtschaftsverbände, gemeinsam mit der AVN Abfallverwertung eine Müllverbrennungsanlage in Niederösterreich zu errichten. Der Standort Dürnrohr/Zwentendorf ist zudem durch eine Volksabstimmung abgesichert. Ab dem Jahr 2004 darf der Müll in Österreich nur mehr vorbehandelt deponiert werden. In Niederösterreich setzen die meisten Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbände aus ökologischen und wirtschaftlichen Überlegungen auf eine zentrale Müllverbrennungsanlage", informiert der SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert, Obmann des AWS (Abfallwirtschaftsverband Schwechat) und Mitglied im Vorstand der BAWU (Beteiligungsgesellschaft der NÖ Abfallverbände).****

Mit dem Bau der zentralen Verbrennungsanlage soll frühestens im Jahr 2001 begonnen werden, ab dem Jahr 2004 wäre dann der Regelbetrieb möglich. "Die NÖ Abfallwirtschaftsverbände haben sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht, die Musterkalkulation der AVN Abfallverwertung NÖ wurde von einem eigenen Expertenteam überprüft. Der Entsorgungspreis pro Tonne soll zwischen ca. 1.600,- und 2.000,-Schilling pro Tonne gehalten werden, um die Bürger möglichst wenig zu belasten", so Gebert weiter.

Ökologie und Wirtschaftlichkeit lassen sich vereinbaren. Ein Beispiel dafür sind die Überlegungen zur Abwicklung des landesweiten Transports des Mülls zur zentralen Verbrennungsanlage, der mittels der Bahn und einem ausgefallenen Transportlogistikkonzept erfolgen soll. "Die Transportbelastung durch Lkws und deren Abgase wird sich daher mit der Inbetriebnahme der Verbrennungsanlage gegenüber heute sogar maßgeblich verringern", so Gebert abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI