Ehlebracht AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der Vorstand der Ehlebracht AG gibt
im Vorfeld der für Anfang der kommenden Woche vorgesehenen Veröffentlichung des Zwischenberichts zum 30.09.1998 folgendes bekannt.

"Wir gehen davon aus, daß wir das anvisierte Umsatzziel von 240 Mio.DM (Vj.: 222,8 Mio.DM) im Geschäftsjahr 1998 erreichen. Dagegen können wir die Ergebniserwartung für 1998 mit einem angestrebten Jahresüberschuß von 6 Mio.DM im Konzern und 7 Mio.DM in der AG nicht mehr aufrecht erhalten. Zwar haben sich, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie das um Sondereinflüsse bereinigte DVFA-Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 1,7 Mio.DM verbessert. Dennoch gehen wir davon aus, daß wir bei ungünstigem Verlauf im Geschäftsjahr 1998 nur ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erzielen werden. Folgende Einflüsse sind hierfür verantwortlich: Die hinter unserer Planung zurückbleibenden Umsätze in den Geschäftsbereichen Kunststoff-Technik sowie Warenpräsentation und Licht-Technik führen nicht zu den erwarteten Kostendeckungsbeiträgen. Das über dem Plan liegende Wachstum im Geschäftsbereich Möbelfunktions-Technik reicht nicht aus, um diese negativen Einflüsse auszugleichen. Das gilt insbesondere in Hinblick auf Einmalbelastungen in der Kunststoff-Technik sowie in der Warenpräsentation und Licht-Technik. So haben wir entgegen der Planung in unserem Tochterunternehmen Decor-Metall die gesamten Fertigungsabläufe nicht Zug um Zug, sondern auf einmal komplett umgestellt und eine sogenannte Segmentierung durchgeführt. Die erforderlichen Einmalaufwendungen für dieses Projekt fallen wesentlich höher aus, als ursprünglich geplant. Damit haben wir das Unternehmen aber kosten-und kapazitätsmäßig auf das angestrebte Wachstum der nächsten Jahre ausgerichtet. Wir können dadurch darauf verzichten, mit wesentlich höheren Investitionen zusätzliche Fertigungstätten zu bauen. In der Kunststoff-Technik haben wir uns aufgrund aktueller Nachfrage bewußt für die Herstellung eines innovativen Produkts entschieden, das unsere Fertigung längerfristig auslasten wird. Die nicht geplanten Kosten für den Produktionsanlauf haben wir allerdings sofort zu tragen. Diese Einmalaufwendungen sind jedoch eine gute "Investition" in die Zukunft."

Ende der Mitteilung --------------------------------------------------------------------- Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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