Knotzer: Öffentliche Verkehrsmittel vom Land sträflichst vernachlässigt

Verkehrskonzepte zwischen Wien und Niederösterreich fehlen völlig

St. Pölten, (SPI) – "Seitens des verantwortlichen Landesverkehrsreferenten wurde der öffentliche Verkehr im Süden Niederösterreichs – aber nicht nur dort – in den letzten Jahren sträflichst vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren hat sich das Land auf Initiative der Sozialdemokraten zum Ankauf von modernen Doppelstockwaggons entschlossen, die die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs heben sollen. Angesichts des täglichen Verkehrschaos auf den Autobahnen und in den Umlandgemeinden kommt diese Maßnahme jedenfalls viel zu spät", kritisiert der Traiskirchner SP-Landtagsabgeordnete Fritz Knotzer die Verkehrspolitik des Landes NÖ und des verantwortlichen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll.****

Weiters fordern die NÖ Sozialdemokraten seit mehr als 10 Jahren den Ausbau der Badener Bahn, eine kreuzungsfreie Führung sowie deren Einbindung in das Wiener U-Bahn-Netz. Es gelingt Pröll nicht, über den Tellerrand Niederösterreichs zu schauen und mit Wien, wo sein VP-Kollege Görg für Verkehrsfragen zuständig ist, ein tragfähiges Verkehrskonzept auf die Beine zu stellen. "Der geringste öffentliche Pendleranteil ist aus dem Umland von Wien und aus dem Süden zu verzeichnen. Ein Beweis für die verfehlte Verkehrspolitik", so Knotzer weiter.

"Landeshauptmann Pröll ist gefordert, einmal etwas durchzusetzen und nicht nur zu verhindern. Obwohl nun auch seine Parteikollegen auf Bundesebene auf die sozialdemokratische Forderung einer Verlängerung der U-Bahn in das Umland Wiens aufspringen, stellt sich Pröll noch immer taub. Pröll muß endlich Verhandlungen aufnehmen und entsprechende Verkehrskonzepte ausarbeiten", so Knotzer abschließend. (Schluß) fa

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