Werner Schrotta zum Präsidenten des Verbandes europäischer Zeitungsverleger gewählt

Wien (OTS) - Werner Schrotta wurde von der Generalversammlung des Verbandes europäischer Zeitungsverleger (European Newspaper Publishers Association/ENPA) am 28. Oktober in Wien für eine zweijährige Amtsperiode zum Präsidenten dieses Verbandes gewählt. Schrotta, langjähriger Verleger der "Oberösterreichischen Nachrichten", von 1991 bis 1997 Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und nunmehr Beauftragter des VÖZ für europäische Fragen, folgt in dieser Funktion dem irischen "Examiner"-Verleger Alan Crosbie nach.

Schrotta erklärte nach seiner Wahl, daß die ENPA eine sehr spezielle Aufgabe in Europa zu erfüllen habe, nämlich die gesetzlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für die Zeitungen im künftigen Europa entwickeln zu helfen. Dabei gehe es nicht um defensive Grundhaltung der Verteidigung von Bestehendem, sondern es soll ein Think tank geschaffen werden, der sich um neue Ideen zur Erhaltung und Weiterentwicklung einer vielfältigen Zeitungslandschaft in Europa bemüht. Die ENPA, der 20 Mitgliedsverbände aus 18 europäischen Ländern angehören, repräsentiert rund 1.800 Tages- und Wochenzeitungen mit über 350.000 Beschäftigten, darunter 65.000 Journalisten. Die täglich verkaufte Auflage der Zeitungen beläuft sich europaweit auf insgesamt 91 Millionen Exemplare.

Wien wurde im Zusammenhang mit der österreichischen Ratspräsidentschaft als Tagungsort dieser Generalversammlung des europäischen Verlegerverbandes gewählt. Bundeskanzler Viktor Klima und Vizekanzler Außenminister Wolfgang Schüssel hatten im Rahmen der Tagung Begegnungen mit den Teilnehmer, in denen aktuellen Fragen der Medien auf europäischer Ebene angesprochen wurden.

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