NÖSIWAG investiert 2,3 Milliarden Schilling

Sobotka: NÖSIWAG praktiziert die ökosoziale Marktwirtschaft

St.Pölten (NLK) - Die Niederösterreichische Siedlungswasserbau G.m.b.H. (NÖSIWAG) beabsichtigt, in den nächsten 20 Jahren 2,3 Milliarden Schilling in den Ausbau der überregionalen Wasserversorgungsanlagen zu investieren. Die Grundlage bildet die "NÖSIWAG Studie 1998", eine Aktualisierung der Analyse aus dem Jahr 1994. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka stellte nun die Studie in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates der NÖSIWAG vor.

Die NÖSIWAG Studie 1998 beinhaltet neben den bereits errichteten Bauvorhaben die Adaptierung des zukünftigen Bauplanes sowie die notwendigen zukünftigen Bauvorhaben und deren Kosten.

Derzeit versorgt die NÖSIWAG 16 teilweise verbundene Versorgungsgebiete in 486 Katastralgemeinden. "Damit", so Landesrat Sobotka, "werden ungefähr 500.000 Niederösterreicher, das sind etwa 30 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung, über die NÖSIWAG mit Trinkwasser versorgt." Derzeit werden jährlich über ein 1.280 Kilometer langes Transportrohrsystem 21 Millionen Kubikmeter Wasser aus 84 Brunnen verteilt. Zudem stehen in 70 Hochbehältern etwa 177.000 Kubikmeter Gesamtspeichervolumen zur Verfügung. "Die NÖSIWAG hilft Gebieten, die nicht die quantitativen oder qualitativen Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Trinkwasserversorgung erfüllen", weist Landesrat Sobotka auf die Bedeutung der NÖSIWAG hin. Die vorausschauende Planung für die nächsten 20 Jahre helfe, Doppelinvestitionen zu vermeiden, so Sobotka weiter.

Die zukünftigen Ausbaubereiche liegen vor allem in den Bezirken Amstetten, Gänserndorf, Gmünd, Horn, Krems, Mistelbach, St.Pölten, Tulln, Waidhofen an der Thaya und Zwettl. "Der Ausbau ist auch wegen der Spitzenverbräuche, besonders in den Sommermonaten, notwendig geworden", sieht Sobotka neben der Wasserqualität eine weitere Komponente für den Ausbau. Investiert wird in neue Brunnenfelder, Aufbereitungsmaßnahmen, Verbindungsleitungen und Speicherbehälter. Die bereits angesprochenen 2,3 Milliarden Schilling teilen sich wie folgt auf: Wassergewinnung 559 Millionen Schilling, Wasserspeicherung 256 Millionen Schilling und Wasserverteilung 1,545 Milliarden Schilling.

Sobotka: "Dieses Investitionsvolumen ist auch deshalb so beachtlich, weil das Anlagevermögen der NÖSIWAG selbst etwa 2,4 Milliarden Schilling beträgt."

Das Ziel dieses Ausbaues ist laut Landesrat Sobotka klar:
"Bestehende und zukünftige Abnehmer sollen optimal mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden."

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