FASSLABEND: KRIEG, BITTE WARTEN

Niederösterreich (OTS-SPI) "Mit der Feststellung, daß ein Grenzeinsatz des Bundesheeres in Niederösterreich nur dann
möglich wäre, wenn es zusätzliche Mittel dafür gibt, hat Verteidigungsminister Fasslabend einen entlarvenden
Offenbarungseid geleistet. Er hat das Bundesheer scheinbar so heerabgewirtschaftet, daß nicht einmal mehr für Notfälle Geld
da wäre", sagte heute der niederösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer Oswald Posch.

"Überspitzt könnte man sagen, Fasslabend agiert nach dem
Motto "Krieg, bitte warten, kein Geld ist da" und das ist das Beschämendste, was ein Minister in letzter Zeit zugeben
mußte", sagte er abschließend.
(schluss)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN