Mehrdienstleistungen und Lehrerboykott

Vienna Business School - Lehrer garantieren Schulveranstaltungen

Wien (OTS) - Lehrerboykott und Streikdrohungen. Die Lehrer an den Privatschulen der Vienna Business School - Handelsakademien und Handelsschulen der Wiener Kaufmannschaft - führen die lehrplanmäßigen Projekte im Rahmen des Unterrichts durch und organisieren Schulskikurse und Projektwochen in ihrer Freizeit.

Während die Bundesschulen wegen der Mehrdienstleistungs-Diskussion an Streik denken, setzen sich die Lehrer und Lehrerinnen der privaten Schulen der Vienna Business School für ihre Schüler ein. Die Lehrer und Personalvertreter, die Direktoren sowie der private Schulerhalter, der Fonds der Wiener Kaufmannschaft, wollen die Projekte im Rahmen des Unterrichts weiterführen.

Davon betroffen sind 12 Handelsakademien und Handelsschulen mit mehr als 3500 Schülerinnen und Schüler in Wien und Mödling/NÖ. Dazu Mag. Hans Hnidek, Geschäftsführer des Fonds der Wiener Kaufmannschaft: "Als Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht sind wir den Eltern, aber vor allem unseren Schülern zur Qualität verpflichtet. Trotz der realen Einkommensverluste der Lehrer besteht bei uns von allen Seiten Einigung darüber, daß die Qualität der Ausbildung und die vielen Projekte auch in Zukunft nicht darunter leiden dürfen." Betroffen sind speziell EU-Projekte mit wirtschaftlichen Schwerpunkten der EU-Bildungsprogramme COMENIUS, LEONARDO, LINGUA in Rom, Paris, Barcelona und Lissabon, die von den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrern in Österreich vorbereitet und im Ausland abwickeln werden. Sie werden durchgeführt.

Ebenfalls müssen die Schülerinnen und Schüler auf ihre Sprachwochen in Großbritannien oder New York nicht verzichten. Die Professoren und Lehrer der Vienna Business School sind bereit, ohne zusätzliche Gehaltsforderungen ihre Freizeit und Ferien dafür zu opfern.

Die Schülerinnen und Schüler müssen in diesem Schuljahr auf das Skikursvergnügen beim Snowboarden oder Skifahren nicht verzichten. "Durch unsere sechs Schulstandorte," meint Mag. Peter König, Direktor der Vienna Business School-HAK/HAS Mödling, "können wir Synergien nützen. Wir in Mödling zum Beispiel bieten, zwar nicht in der Unterrichtszeit aber in den Semester- und Osterferien, einen Skikurs an. Alle Schüler sind zur Teilnahme herzlich eingeladen, die Nachfrage ist bereits enorm groß."

Bei all den Aktivitäten richten die Lehrer, Personalvertreter, Direktoren sowie der Fonds der Wiener Kaufmannschaft die vehemente Forderung an die Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer und die Lehrergewerkschaft, das Problem bezüglich Mehrdienstleistungen rasch einer Lösung zuzuführen. "Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete junge Menschen", so Fonds-Geschäftsführer Mag. Hans Hnidek. "Wir können und wir wollen es uns nicht leisten, daß durch den öffentlichen Streit den Schülern im Unterricht die notwendige Ausbildungsqualität vorenthalten wird!"

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Fonds der Wiener Kaufmannschaft

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