Ein kühner Schritt - Bristol-Myers Sqibb im All - vom Meeresgrund zum Weltall: Wissenschaftler suchen neue Medikamente

Cape Canaveral/Florida, und Wallingford/Conn. (ots-PRNewswire) - Wenn alles nach Plan läuft, wird der 77 Jahre alte John Glenn am 29. Oktober als der älteste Mensch im All in die Geschichte eingehen. Glenn und die Crew des Space Shuttle "Discovery' werden auch als eine der ersten, die im Raum eine pharmazeutische Produktionsforschung durchführen, in die Geschichte eingehen.

Sobald sie sich in der Umlaufbahn befinden, wird die Besatzung der 'Discovery' eine Reihe von Versuchen einleiten, die von Wissenschaftlern der Bristol-Myers Squibb Company (NYSE:BMY) gestaltet wurden und die - hier in Wallingford - von 'irdischen' Pharma-Forschern dupliziert werden. Die Astronauten werden die Fermentationsraten in der Schwerelosigkeit testen, um festzustellen, ob sie sich von Gärungsprozessen auf der Erde unterscheiden. Die Ergebnisse können eine erhebliche Auswirkung auf die Entdeckung und Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte wie Antibiotika und Medikamente gegen Krebs im nächsten Jahrtausend haben.

"In einem Null-G Umfeld", sagte Salvatore Forenza, Ph.D., Executive Director, Lead Discovery im Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute, "wollen wir feststellen, ob es möglich ist, größere Mengen vorhandener Medikamente zu produzieren und sogar, ob wir vollkommen neue Medikamente entdecken können." Die Daten von den Versuchen im Space Shuttle könnten zu neuen Techniken für die Steigerung der Effizienz dieser Prozesse auf der Erde führen oder sogar wirtschaftliche Wege zur Produktion dieser Medikamente im All aufzeigen. Die Daten könnten auch Veränderungen in der Physiologie mikrobischer Zellen sichtbar machen und so zur Entdeckung neuer Produkte führen.

Wissenschaftler von Bristol-Myers Squibb haben seit 1996 eng mit den Kollegen von BioServe Space Technologies zusammengearbeitet -einem von der NASA finanzierten gemeinnützigen Unternehmen, das dem Aerospace Engineering Sciences Department der Universität von Colorado angeschlossen ist. BioServe Space Technologies wurde als Bestandteil der Commercial SpaceCenters der NASA - einer Initiative zur Erforschung der Nutzung des Alls für die Entwicklung oder Verbesserung kommerzieller Produkte und Dienstleistungen - gegründet. Im Rahmen dieser Aufgabe haben die Wissenschaftler von Bristol-Myers Squibb und BioServe Versuche an Bord dreier früherer Shuttle-Missionen in den Bereichen der fungalen und bakteriellen Fermentation, des Heilpflanzen-Wachstums und der Röntgen-Kristallographie aufgebaut und durchgeführt. Diese Versuche stellen die bisher umfassendste pharmazeutische Forschung im All dar.

"Der Gesamtplan der NASA besteht darin, Stützpunkte im All für die Entwicklung der Fermentationstechnologie zu entwickeln", betont Dr. Forenza, "wo Medikamente tatsächlich an Bord von Raumstationen produziert werden können. Wir helfen ihnen dabei, die beste Aufstellung zu bekommen, die die Technologie von heute zu bieten hat."

Eine so 'hochfliegende' Forschung kann unübersehbare
Vorteile mit sich bringen. Auf den früheren Shuttle-Flügen fanden die Wissenschaftler von Bristsol-Myers Squibb heraus, daß sie das Antibiotikum Monorden fermentieren könnten - bei einer 30 bis 190 % höheren Rate als dies auf der Erde der Fall wäre. Die Versuche an Bord der 'Discovery' umfassen ebenfalls die Fermentation
von Antibiotika, aber dieses Mal verwenden die Wissenschaftler fortschrittlichere Geräte, nämlich Bioreaktoren - ähnlich der auf der Erde verwendeten, die das industrielle Umfeld besser nachstellen. "Wir haben aus dem, was wir gesehen haben, wirklich Mut geschöpft", sagte Dr. Forenza, "und wir freuen uns auf das, was von der 'Discovery' zurückkommen wird."

Die pharmazeutische Forschung im All eröffnet den Bristsol-Myers Squibb Wissenschaftlern Forschungsmöglichkeiten, die sonst nicht durchführbar wären. "Und das bringt unsere Forscher nicht nur in die Spitzengruppe der Wissenschaftler", sagte Dr. Forenza, "sondern gibt uns die Möglichkeit, als erste auf unserem Gebiet wichtige neue Technologien und Produkte zu entwickeln."

"Dies ist eine außerordentlich aufregende Zeit für die Forschungsarbeit an der Entdeckung neuer Medikamente", sagte Peter S. Ringrose, Ph.D., President, Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute. "Von der Tiefe des Meeresgrundes zu den Regenwäldern Südamerikas - und jetzt in die Weiten des Weltalls:
Bristol-Myers Squibb steht an der Spitze der biomedizinischen Forschung und sucht nach neuartigen Verbindungen, wo immer diese zu finden sind - Verbindungen, die zu neuen Medikamenten führen, die das Leben der Menschen verlängern und bereichern."

Bristol-Myers Squibb ist ein vielseitiges weltweites
Unternehmen aus dem Bereich Gesundheits- und Körperpflege, dessen Hauptgeschäftsbereiche Pharmaprodukte,
Verbraucherprodukte, Nahrungsmittel und medizinische Geräte sind. Es ist einer der führenden Hersteller innovativer Therapien für Kreislauf-, Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen, Störungen des zentralen Nervensystems und dermatologische Erkrankungen sowie Krebs. Das Unternehmen nimmt eine führende Position bei frei verkäuflichen Arzneimitteln, orthopädischen Produkten, der Stoma- und Wundbehandlung, bei Nahrungsmittel-Zusatzstoffen, Kindernahrung sowie Haar- und Hautpflege-Produkten ein.

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www.bms.com

ots Originaltext: Bristol-Myers Squibb Company
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