Wirtschaft fordert mehr Budgetmittel für LEONARDO

Berufsbildung darf nicht Stiefkind der EU-Bildungspolitik sein

Wien (PWK) - Wenn morgen die EU-Bildungsminister in Baden zusammentreffen, erwartet die Wirtschaftskammer Österreich, daß auch das Thema der künftigen Finanzierung des Programms LEONARDO diskutiert und eine für die Berufsbildung zufriedenstellende Lösung erreicht wird. Schon derzeit ist das Programm LEONARDO schlechter budgetiert als SOKRATES, das sich primär an Schüler und Studenten richtet. "Diese Chancenungleichheit zwischen allgemeiner und beruflicher Bildung darf nicht fortgeführt werden", stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, fest. ****

Das Berufsbildungsprogramm der EU LEONARDO II soll nach den Vorstellungen der Europäischen Kommission für eine Laufzeit von fünf Jahren ein Budget von 14,5 Mrd S erhalten. Die europäischen Finanzminister favorisieren bislang eine Minimalversion von etwa 2/3 dieses Betrages.

Österreich hat in den letzten vier Jahren vom Programm LEONARDO intensiv profitiert. Es wurden 80 Pilotprojekte von Betrieben, Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt. Weiters nahmen fast 2.000 Schüler von berufsbildenden Schulen, Lehrlinge, Ausbilder und junge Arbeitnehmer sowie ca. 1.000 Studenten an Austauschprogrammen teil. All das muß mit den Erfahrungen, die mit LEONARDO I gemacht wurden, fortgeführt werden.

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Dr. Georg Piskaty

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