Weninger: Flexible Übergangsfristen bei EU-Osterweiterung

Zeitpunkt der Vollmitgliedschaft an das Erreichen von Zielvorgaben binden

St. Pölten, (SPI) - "Flexible Übergangsfristen sollen die Arbeitsmärkte in der EU wie auch in den beitrittswilligen Staaten schützen”, forderte der Europasprecher der NÖ-Sozialdemokraten LAbg. Hannes Weninger, der sich diese Woche bei einem Arbeitstreffen im Europäischen Parlament aufhält. "Die EU-Osterweiterung soll nicht als Bedrohung empfunden, sondern als Chance für ein vereintes Europa erkannt werden. Voraussetzung dafür ist die Lösung der sozialen Spannungen."****

"Das Lohnniveau der osteuropäischen Beitrittsländer liegt derzeit bei zehn bis zwanzig Prozent der westeuropäischen Löhne. Selbst bei doppeltem Wirtschaftswachstum wird sich diese Kluft nicht so schnell schließen lassen. Der bereits jetzt vorhandene Migrationsdruck ist die logische Folge dieser Einkommensdifferenzen”, so Weninger weiter. Der niederösterreichische Abgeordnete setzte sich deshalb bei seinem Brüssel-Besuch für flexible Übergangsfristen ein. "Nicht Zeitspannen dürfen den Zeitpunkt der Vollmitgliedschaft in der EU bestimmen, sondern die Erreichung bestimmter Zielvorgaben im wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bereich", so die Forderung des Europasprechers der NÖ Sozialdemokraten.
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