Pensionskassen: Veranlagungsbestimmungen weiter liberalisieren!

Forderungen der Pensionskassen am Pensionskassentag in Wien gehen in Richtung gemeinsamer Linie innerhalb der EU

Wien (PWK) - Anläßlich des kürzlich abgehaltenen Pensionskassentages in Wien forderte der Vorsitzende der European Federation for Retirement Provision (EFRP), der Niederländer Kees van Rees, eine weitere Liberalisierung der Veranlagungsbestimmungen für Pensionskassen innerhalb der EU. Diese weitere Liberalisierung habe nach dem Vorsichtsgrundsatz zu erfolgen, wobei qualitative Regelungen und nicht Mindest- oder Höchstgrenzen die Veranlagung bestimmen sollten. Diesbezüglich und auch bei der steuerlichen Regelung müßte eine gemeinsame Linie innerhalb der EU gefunden werden, wobei das Grünbuch seiner Ansicht nach einen ersten Ansatz darstellt. ****

Ulrich Jürgens, stellvertretender Vorsitzender der EFRP, will folgende Kriterien für ein vernünftiges steuerliches System für Altersvorsorge mittels Pensionskassen berücksichtigt wissen:
Arbeitgeberbeiträge sind Betriebsausgaben und lösen beim Arbeitnehmer keine Besteuerung aus, Arbeitnehmerbeiträge können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden, die Veranlagungserträge bleiben steuerfrei und die Steuer fällt erst bei Pensionsauszahlungen an (aufgeschobene Besteuerung).

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Dr. Fritz Janda

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