IHS-Chef Felderer provoziert Frage nach Auftragsarbeiten

Dirnberger kritisiert permanente Attacken gegen Steuerreform vor Wahlen

Wien (OTS) - Als eine weit über das wissenschaftliche Maß hinausgehende permanente, destruktive Parteinahme gegen eine Steuerreform vor den Wahlen, kritisiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) die ständigen Plädoyers von IHS-Chef Bernhard Felderer für ein Verschieben der Steuerreform.

Einen besonders auffälligen Gleichklang zwischen Kreisen aus dem Finanzministerium und Felderer sieht Dirnberger in den Angriffen gegen die Wohnbauförderung. Dirnberger: "Deren gemeinsame Lösung lautet: Kürzung der Lohnnebenkosten. Ich warne vor einer solchen Vereinfachung. Die Wohnbauförderungsmittel sind ein wesentlicher Faktor der Beschäftigung in der Bauwirtschaft und im Baunebengewerbe. Eine damit einhergehende Verknappung des Wohnungsangebotes würde die Wohnkosten für die Arbeitnehmer wieder verteuern und die Wartefristen für eine Wohnung verlängern". Besonders verärgert zeigt sich Dirnberger über den Vorwurf der mangelnden sozialen Treffsicherheit der Wohnbauförderung, die am Beispiel Niederösterreich völlig an den Tatsachen vorbeigehe. "Das zeigt, daß die Kritiker keine Ahnung von der Realität haben", sagt Dirnberger.

Offene Fragen an IHS-Chef Felderer

Dieser systematische Gleichklang zwischen Finanzministerium und IHS-Chef Felderer in den letzten Monaten provoziere die öffentliche Frage nach Auftragsarbeiten. Dirnberger stellt daher die Frage, welche Aufträge zu Untersuchungen und dergleichen, mit welchen Fragestellungen und Volumen, Felderer im Jahre 1998 für das Finanzministerium und andere öffentliche Auftraggeber ausgeführt habe.

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AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger

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