Jahrmann: "Bankrott" des Bundesheeres – Fasslabend muß seinen Hut nehmen

NATO-Träumereien Fasslabends gefährden Sicherheit der Bevölkerung

St. Pölten, (SPI) – "Der Zustand des Österreichischen Bundesheeres ist angesichts jüngster Medienberichte offenbar dramatisch – wenn selbst höchste Offiziere die Einsatzfähigkeit in Frage stellen und sogar internationale UN-Einsätze auf Zypern und auf den Golanhöhen in Frage gestellt werden, besteht allerhöchster Handlungsbedarf. VP-Verteidigungsminister Fasslabend hat offensichtlich total versagt und sollte seinen Hut nehmen", kommentiert SPNÖ-Landtagsabgeordneter Josef Jahrmann die Entwicklung.****

Mitverursacher dieser dramatischen Situation ist offensichtlich auch eine völlig fehlgeschlagene Beschaffungspolitik. Wenn beispielsweise 20 Jahre alte Pinzgauer um rund 1,4 Milliarden Schilling generalüberholt werden und das Heer zugibt, daß um wenige Millionen mehr neue und hochmoderne Fahrzeuge angeschafft hätten werden können, so dokumentiert dies völlig fehlgeschlagene Planungen und Konzepte. "Offenbar hat Fasslabend durch die Verfolgung seines NATO-Beitrittskurses keine Zeit mehr, sich um die wirklichen Probleme zu kümmern", so Jahrmann weiter.

"Gefragt ist nun eine umfassende "Bilanz" der Zustände beim Bundesheer. Die Sicherheit der Bevölkerung ist massivst gefährdet, da auch die Einsatzfähigkeit der technischen Gerätschaften bei Katastrophenfällen angesichts jüngster Enthüllungen angezweifelt werden muß. Unsere Bundesheerangehörigen und die tausenden Wehrpflichtigen haben sich ein ordnungsgemäßes und vor allem sicheres Umfeld verdient, denn besonders ihnen ist es zu verdanken, daß trotz dieser Zustände noch immer gut Arbeit geleistet wird", so Jahrmann abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN