ÖPAG verwaltet erstes Landes-Pensionskassen-Modell

Wien (OTS) - Zusatzpension ergänzt gesetzliche Pension

Als erstes Bundesland Österreichs bietet das Land Oberösterreich gemeinsam mit der unabhängigen ÖPAG Pensionkasse seinen Vertragsbediensteten ein Pensionskassen-Modell an. Dieses Modell präsentierte Dr. Johannes Ziegelbecker, Vorstandsvorsitzender der ÖPAG, gemeinsam mit Vertretern des Landes heute in Linz. Rückwirkend mit 1. Juli 1998 zahlt das Land Oberösterreich 1,5 % des Monatsentgeltes als Pensionskassenbeitrag für die Altersvorsorge ihrer Vertragsbediensteten an die ÖPAG Pensionskasse. Arbeitnehmer können zusätzlich freiwillig Beiträge in Höhe von 1,5 %, 1 % oder 0,5 % des Monatsentgeltes in die Pensionskasse einzahlen.

Verwaltung in einem eigenen Rechnungskreis

In der ÖPAG Pensionskasse wurde für die Vertragsbediensteten des Landes Oberösterreich ein eigener Rechnungskreis (Veranlagungs- und Risikogemeinschaft) gegründet, in dem bis auf weiteres ausschließlich diese Arbeitnehmergruppe verwaltet wird. Das Veranlagungsmanagement soll durch oberösterreichische Geldinstitute bzw. deren für institutionelle Veranlagungen gegründete Tochterunternehmen erfolgen. Die ÖPAG Pensionskasse ist in Oberösterreich mit einem starken Aktionärskreis vertreten: Oberösterreichische Versicherung, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, Oberösterreichische Landesbank und Volkskreditbank.

Pensionskassen-Modell für Länder und Gemeinden im Vormarsch

"Das Pensionskassen-Modell des Landes Oberösterreich wird", so Dr. Johannes Ziegelbecker, Vorsitzender des Vorstandes der ÖPAG Pensionkassen AG, "sicherlich Vorbildwirkung für eine Reihe von öffentlich-rechtlichen Körperschaften haben". Die ÖPAG verwaltet seit einigen Jahren bereits die Pensionszusagen für Vertragsbedienstete von 12 Gemeinden mit insgesamt knapp 500 Begünstigen. "Auch im Gemeindebereich ist der Trend stark steigend."

ÖPAG im laufenden Geschäftsjahr 1998 im Spitzenfeld

Die ÖPAG Pensionskassen AG rangiert gemäß veranlagtem Vermögen unter Österreichs Pensionskassen an 2. Stelle, hinsichtlich der Zahl der Bezugsberechtigten an 3. Stelle (Bilanzergebnis 1997). Die ÖPAG verwaltete per 30.9.1998 nicht weniger als 1.987 Pensionskassenverträge mit fast 40.000 Berechtigten, davon 1.537 Leistungsberechtigen. Mit der Übernahme des Pensionsmodells des Landes Oberösterreich wird die Zahl weiter steigen. Die Höhe des verwalteten Vermögens beläuft sich derzeit auf fast 7 Mrd. ATS. Für Ende des Jahres 1998 erwartet sich Dr. Ziegelbecker knapp 2.500 Pensionskassenverträge für 44.000 Begünstigte und ein Pensionskapital von 8,3 Mrd. ATS.

Rückfragen & Kontakt:

ÖPAG
Dr. Johannes Ziegelbecker
Tel.: (01) 331 04/100 und
Mag. Jutta Hametner
Tel.: (01) 331 04/211

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