24 innovative Betriebe aus Niederösterreich im Rampenlicht Fortschritt durch Erneuerung

Wien (OTS) - Für Landesrat Ernest Gabmann sind innovative Betriebe die besten Garanten für die Aufwärtsentwicklung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich. Und für Ing. Peter Reinbacher, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, steht fest, daß nur durch Veränderungen ein wirtschaftlicher Fortschritt erreichbar ist. Daß Niederösterreichs Betriebe mit Innovationen punkten, machte am 21. Oktober in St. Pölten die Verleihung des NÖ Innovationspreises und die Überreichung der Innovationsurkunden deutlich.

Das Spektrum der 24 innovativen Produkte, die mit Innovationsurkunden des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich ausgezeichnet wurden, ist überaus vielfältig. Es reicht vom Computertisch bis zur Wohnraumbelüftung, von der Zuschauertribüne bis zu Entwässerungsfilzen für die Papierindustrie und von der Gasthausbrauerei bis zum Gartenteich. Für den "Baumdoktor Specht", ein neues elektronisches Gerät, das rasch und unkompliziert kranke Bäume diagnostiziert, gab es den Karl Ritter von Ghega-Preis, den NÖ Innovationspreis 1998. "Auf Innovationsdichte und -qualität können wir stolz sein", stellte dazu Landesrat Ernest Gabmann fest.

"Wir können nur mit qualitativ hochwertigen und intelligenten Produkten reüssieren", betonte Präsident Reinbacher bei der Preisverleihung. Die Weichen dazu wurden vor fast 20 Jahren durch eine gemeinsame Initiative der Landesregierung und der Wirtschaftskammer Niederösterreich gestellt. "Mit dem Innovationsservice wurde die Basis dafür geschaffen, daß Niederösterreich heute das Innovationsland Nummer eins ist." Dies läßt sich dadurch belegen, daß in diesem Zeitraum an die 3.000 Firmenprojekte initiiert und mit rund 4.500 Beratungseinheiten unterstützt wurden. Die Hilfestellungen durch Experten kommen dabei einer Förderung von mehr als 150 Millionen Schilling gleich. Als Anlauf- und Servicestellen für innovative Betriebe haben sich dabei die regionalen Technologie- und Innovationsbüros überaus bewährt.

Landesrat Gabmann bezeichnete Innovationen als den wichtigsten Wettbewerbsfaktor, "der heute zum Marschgepäck jedes Unternehmers gehören muß". Es sei daher eine vorrangige Aufgabe, vor allem Klein-und Mittelbetriebe in innovative Strategien einzubinden. Als zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe bezeichnete er in diesem Zusammenhang Beratungen und Förderungen.

Die Preisverleihung bestätigte: Niederösterreich ist ein Innovationsland und die heimischen Betriebe haben sich dem Fortschritt verschrieben. Die Preisträger sind in allen Landesvierteln zuhause - je acht kommen aus dem Mostviertel und dem Industrieviertel, sechs aus dem Waldviertel und zwei, darunter der "Innovationssieger", aus dem Weinviertel. Innovationsbereitschaft dokumentieren Betriebe der unterschiedlichsten Branchen und aller Größen, darunter viele Kleinbetriebe mit nur wenigen Mitarbeitern und ganz junge Unternehmungen.

Eine Aufgliederung der Branchen ergibt dabei folgendes Bild: Auf den Bereich Technologie und Konstruktion entfallen sieben Innovationsurkunden, auf Umwelttechnik bzw. ökologisch orientierte Produkte sowie auf Gesundheit und Ergonomie je sechs und auf Elektronik und Elektrotechnik fünf Innovationsurkunden.

Die Bezirke mit den meisten innovativen Betrieben, die heuer mit Urkunden ausgezeichnet wurden, sind Baden mit vier und St. Pölten mit drei Preisträgern. Je zwei entfallen auf die Bezirke Amstetten, Mödling, Neunkirchen und Zwettl.

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Dr. Arnold Stivanello
Tel.: (01) 53466/1308

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