Gemeinsame Gesundheitspolitik von Wien, NÖ und Burgenland

Besondere Zusammenarbeit in der Spitzenmedizin

St.Pölten (NLK) - Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland wollen ihre Gesundheitspolitik aufeinander abstimmen:
Darauf einigten sich kürzlich die Gesundheits-Landesräte der drei Bundesländer bei der "Gesundheitsplattform Ostregion". Besonders die Zusammenarbeit im Bereich der Spitzenmedizin soll forciert werden. "Jedes Bundesland wird grundsätzlich seine Patienten selbst versorgen. Besonders aber in den Bereichen Transplantation, Kinder-Onkologie, Kinder-Chirurgie, Strahlentherapie und Neurologie ist es wirtschaftlich sinnvoller, zusammenzuarbeiten", erklärte dazu der niederösterreichische Gesundheits-Landesrat Dr. Hannes Bauer. Eine Arbeitsgruppe wird sich mit der gemeinsamen Drogenberatung beschäftigen, die ausgebaut werden soll. Man will hier außerdem den Kontakt zu den Nachbarländern Ungarn, Slowakei und Tschechien intensivieren. Weiters wird die Ausbildung des Krankenpflegepersonals und der Ärzte in der Arbeitsgruppe diskutiert. "Die Kooperation der drei Bundesländer ermöglicht es auch, unsere Interessen gegenüber dem Bund besser durchzusetzen", ist sich Bauer sicher. Die Krankenhäuser würden vor allem bei Investitionen und bei der Verteilung der Bundesmittel profitieren. Außerdem sollen in den einzelnen Regionen "Gesundheitskonferenzen" abgehalten werden, um Ärzte, Pflegepersonal und Bevölkerung besser zu informieren und einzubinden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK