WdF: Politische Leadership gefragt

Wien (OTS) - Politische Leadership fordert das Wirtschaftsforum
der Führungskräfte, Interessenvertretung der österreichischen Manager, in der jetzigen Phase der politischen und wirtschaftlichen Instabilität. Gerade jetzt sollte sich die breite Basis einer arbeits- und problemlösungswilligen großen Koalition positiv auswirken. So ist z.B. die Steuerreform aus der Sicht des WdF eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Weichenstellungen für die nächsten Jahre und ein denkbar ungeeignetes Thema für Sandkastenspiele zu vorgezogenen Wahlen.

"In der jetzigen Phase wirtschaftlicher und politischer Instabilität", so WdF-Vorsitzender Macher, "kann sich ein vorgezogener Wahlkampf fatal auswirken." So befremdete z.B. das Diskussionverhalten von Experten in der sonntäglichen TV-Diskussion "Zur Sache". Dies um so mehr, da sie eigentlich überparteiliche Interessenvertreter sein sollten. Zu hinterfragen ist auch die zutage getretene Geisteshaltung, die in Führungskräften und Unternehmern grundsätzlich Steuerhinterzieher und Rechtsbrecher sieht. Die rein parteipolitisch motivierte "Wadlbeißerei" in der TV-Diskussion sei dem ernsten Thema nicht angemessen."

Unternehmerisch tätig sein, muß auch Freude machen, denn nur unternehmerische Initiative schafft und sichert auf Dauer Arbeitsplätze unter wirtschaftlichen Bedingungen.

Auf diese Art werde man jedenfalls nicht die Begeisterung für die Gründung von Unternehmen wecken, meint man im WdF. Eine solche Gründerwelle wäre aber eine unabdingbare Voraussetzung für mehr Arbeitsplätze. Mit der Kriminalisierung des Unternehmertums, das viele vom Schritt der Gründung abschreckt, würden sich Staat, Gesellschaft und Arbeitnehmerfunktionäre ins eigene Fleisch schneiden.

Als Vertreter der Leistungs- und Risikoträger in den Betrieben appelliert das WdF, statt Unternehmer und Führungskräfte pauschal zu diffamieren, einen Beitrag zur Anerkennung der wichtigen Rolle unternehmerischen Geistes für Österreich zu leisten. Mit seiner Aktion "Erfolgreich in Österreich" hat das WdF in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle eingenommen. Ziel müsse es sein, in Österreich ein unternehmerfreundliches Klima zu schaffen, damit unsere Wirtschaft den globalen Herausforderungen gewachsen ist.

Rückfragen & Kontakt:

Tel. 01/712 65 10.Mag.Walter Sattlberger, WdF-Geschäftsführer,

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF/OTS