Euro und Jahr 2000-Schwerpunktthemen auf der Bausoftwaremesse '98

Bereits alle namhaften Softwarehäuser für die Baubranche haben sich als Aussteller angesagt

pwk - Gespannt sieht die Baubranche der 11. Bausoftwaremesse entgegen. Die von der Bundesinnung der Baugewerbe und dem Österreichischen Baumeisterverband veranstaltete Messe findet heuer am 29. und 30. Oktober im Austria Center Vienna (das ist bei der UNO-City) statt. Bereits alle namhaften Softwarehäuser für die Baubranche haben sich als Aussteller angesagt. So wird die Vielfalt der präsentierten Softwareangebote der über 40 ausstellenden Unternehmen beträchtlich sein. ****

Neben rein auf das Bauhauptgewerbe zugeschnittenen Lösungen wird die Softwarepalette auch für alle anderen am Bau beteiligten Berufsgruppen von außerordentlichem Interesse sein. So werden auch das Baunebengewerbe, der Baustoffhandel, Planer, Architekten und Ziviltechniker, Behörden und Auftraggeber vom Angebot der Aussteller angesprochen.

Neben Management-Informationssystemen wird das aktuelle Angebot an Buchhaltungs-, Kostenrechnungs- und Lohnverrechnungssoftware, ebenso wie Kalkulations- und Nachkalkulationsprogramme bis hin zu technischen und organisatorischen Softwarelösungen, wie CAD, Statik und Bemessungsprogramme, Termin- und Kapazitätsplanungssoftware, AVA-Software, usw. gezeigt. Der Besucher der Bausoftwaremesse 1998 kann sich so in einem Zug über die neuesten Entwicklungen und das aktuellste Angebot informieren.

Neben dem bereits in den letzten Jahren zu beobachtenden Trend, die angebotene Software als Teil einer Gesamtlösung zu sehen, werden diesmal Fragen zur Umstellung auf den Euro und Fragen zur Behandlung des Jahr 2000-Problems im Vordergrund stehen. Insbesonders der Euro stellt an die Software eine Herausforderung dar. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, ist zunächst eine mehrwährungsfähige Software notwendig. Unter Umständen genügt dies alleine noch nicht, da die Umrechnung in und vom Euro nach einem genau festgelegten Algorithmus zu erfolgen hat. Wird dieser Algorithmus bei der Programmierung nicht beachtet, nützt auch die Mehrwährungsfähigkeit der Software nichts, da Währungsdifferenzen auftreten werden.

Insbesonders bei der Bausoftwaremesse, die ja den direkten Vergleich der einzelnen Softwarelösungen vor Ort bietet, wird der Innovationsgrad der Software offengelegt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Zusammenschmelzen einzelner Softwarelösungen zu einem Gesamtpaket. Da immer mehr Allianzen unter den Softwareanbietern gebildet werden, treten Fragen zur leichten und komfortablen Datenübergabe in den Vordergrund. Die Kompatibilität der Schnittstellen zu testen, soll anläßlich der Softwaremesse möglich sein.

Damit bei der Bausoftwaremesse der Besucher im Dschungel der EDV nicht allein gelassen wird, haben die Veranstalter das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer (WIFI) dazu gewinnen können, für die Besucher beratend zur Verfügung zu stehen. Mit den bei der Bausoftwaremesse anwesenden Beratern können erste Kontaktgespräche geführt werden, wie am besten die EDV im Unternehmen eingesetzt wird bzw. welche organisatorischen Vorkehrungen dazu notwendig sind.

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.Ing. Dr. Andreas Kropik
Tel: 718 37 37/DW 15Bundesinnung der Baugewerbe

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