Mikl-Leitner: Neuerlicher SP-Anschlag auf Freiwilligendienst

Sanitäterausbildung darf nicht zur Hürde werden

Niederösterreich, 20.10.1998(NÖI) "Nach dem Angriff des SP-Innenministeriums auf die Vereine plant nun der nächste SP-Minister einen bedrohlichen Anschlag auf die Freiwilligen in
diesem Land", kritisierte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner den Gesetzesentwurf von Sozialministerin Hostasch zu einem neuen Sanitätergesetz.****

Die im Entwurf vorgesehene Ausbildung würde bis zu 2100 Stunden in Anspruch nehmen, was für viele Freiwillige aus Zeitgründen nicht möglich sei. "Wenn die Sozialisten mehr Ausbildung
verlangen, dann sprechen sie allen Freiwilligen, die derzeit Leben retten, die Qualifikation für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ab", verteidigt die VP-Managerin den qualitativ hochwertigen Freiwilligendienst.

Der Gesetzesentwurf würde viele Freiwillige aussperren und so das Rettungswesen massiv erschüttern. Mit einem nicht finanzierbaren System mit hauptamtlichen Mitarbeitern wäre niemandem geholfen. "Die staatliche Regelungswut der Sozialisten frustriert immer mehr die tausenden Freiwilligen im
Rettungswesen", fordert Mikl-Leitner von der Ministerin Änderungen am Entwurf.
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