AMI Konsortium gegründet, um gemeinsame Fahrzeugzugangsstandards zu definieren

Dearborn, Michigan (ots-PRNewswire) - Ein Konsortium
führender Automobilhersteller kündigte heute Pläne an, die erste Gruppe von Schnittstellenstandards der Industrie zu definieren für Automobilinformations-, Kommunikations- und Unterhaltungssysteme.

Das Automotive Multimedia Interface Consortium (AMIC) wird zunächst von sechs Herstellern gegründet - Chrysler, Daimler-Benz, Ford, General Motors, Renault und Toyota -, die alle das Bedürfnis anerkennen, Standards zur Verfügung zu stellen, die sicheren, zuverlässigen und kosteneffektiven Fahrzeugzugang ermöglichen für die große Bandbreite der gegenwärtig in der Entwicklung befindlichen elektronischen Geräte und Dienstleistungen.

Das Konsortium bietet allen OEM-Herstellern in der Automobilindustrie die Mitgliedschaft an.

"Ein Vorteil des Konsortiums besteht im Anbieten von Standards für den nachträglichen Einbau in Personen- und Lastkraftwagen. Da jedes Jahr global gut 50 Millionen neue Fahrzeuge hergestellt werden, müssen wir als OEM-Hersteller in der Automobilindustrie eine gemeinsame Gruppe von Standards unterstützen, die den Infotainment-Anbietern eine Schnittstelle gibt für ein umfassendes Sortiment neuer Fahrzeuge von diversen Herstellern", sagte David Acton, Director of Electrical Engineering bei General Motors.

"Das Konsortium wird die fortlaufende Entwicklung und den Einsatz von intelligenten Transportsystemen (ITS) unterstützen. Die Standards werden die Anwendung und Installation von ITS-Geräten in Fahrzeugen diverser Hersteller vereinfachen", sagte Acton.

"Durch die Entwicklung von gemeinsamen Hard- und Softwareschnittstellenstandards können wir die Innovation neuer Entwürfe und Funktionen in der Automobilelektronik fördern und so eine stabile und einheitliche elektronische Schnittstelle für das Automobil kreieren", sagte Scott Andrews, ITS Project General Manager bei Toyota.

Das Konsortium wird gemeinsame Anforderungen und ein einstimmiges gemeinsames Direktionsrecht durch die Mitglieder von AMIC zur Verfügung stellen, beabsichtigt aber nicht, eine Publikationseinheit für Standards zu werden.

"Dies ist ein für die drei Beteiligten in gleicher Weise gewinnbringender Problemlösungsansatz, für die Kunden, die Lieferanten und die OEM-Hersteller. Unsere Kunden können sicher sein, ein größeres Sortiment elektronischer Einbauteile erwerben zu können, ein Sortiment, das derzeit nur nachträglich auf maßgeschneiderter Basis erhältlich ist. Unsere Lieferanten werden in der Lage sein, ein Produkt zu entwickeln, von dem sie wissen, daß es eine Schnittstelle zur Hard- und Software in den Fahrzeugen aller Hersteller hat. Den OEM-Herstellern wird es möglich sein, neue elektronische Bauteile zu integrieren und deren Funktionsfähigkeit mit der bereits im Fahrzeug eingebauten Elektronik zu bestätigen", sagte Cary Wilson, Director of

Electrical/Electronic Systems Engineering bei Ford.

Sollte ein globaler OEM-Hersteller in der Automobilindustrie weitere Informationen benötigen, möge er sich an eines der Gründungsmitglieder wenden. Viele Gespräche haben allerdings bereits begonnen.

ots Originaltext: Automotive Multimedia Interface Consortium
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Bruce G. MacDonald von MacDonald Communications, Tel.: (USA) 248-647-1189;
Ann Smith von Chrysler, Tel.: (USA) 248-512-6502;
Steve Rossi von Daimler-Benz, Tel.: (USA) 201-573-2270;
Terry Bresnihan von Ford, Tel.: (USA) 313-337-2456;
Chuck Licari von General Motors, Tel.: (USA) 810-986-0077;
Francoise Lefevre von Renault, Tel.: (Frankreich) 011-33-1-41-04-63-53; oder
John McCandless von Toyota, Tel.: (USA) 313-259-2004

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