• 19.10.1998, 12:13:06
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  • OTS0138

Die Entwicklung der NÖ Landwirtschaft:

Fortsetzung der Konzentration bei der Tierhaltung

St.Pölten (NLK) - Die bereits seit Jahren festgestellten
Konzentrationstendenzen in der heimischen Landwirtschaft setzten sich
auch im Vorjahr fort, wie dem nun vorliegenden NÖ
Veterinär-Jahresbericht 1997 zu entnehmen ist. So geben aus
Kostengründen immer öfter landwirtschaftliche Kleinbetriebe die
Nutztierhaltung auf, auch der Generationswechsel - viele Jungbauern
sind nicht bereit, den elterlichen Betrieb weiterzuführen - zeigt
Auswirkungen. Dem gegenüber steht jedoch ein gewisser Trend, den
Betrieb zu vergrößern, um konkurrenzfähig zu sein. Das zeigt sich vor
allem in der Rinder- und Schweinehaltung. Im Berichtsjahr gaben
abermals 903 Betriebe (4,08 Prozent) in Niederösterreich die
Rinderhaltung auf, der Viehbestand hat sich um knapp 14.000 auf
522.118 Stück (2,6 Prozent) verringert. Die Zahl der Schweinehalter
ist im Vorjahr gegenüber 1996 sogar um 1.378 (5,8 Prozent) auf 22.363
zurückgegangen. Der Bestand an Schweinen hat sich in diesem Zeitraum
"nur" um rund 12.500 Stück (1,17 Prozent) auf 1,057.686 verringert.
Niederösterreichs Bauern sind damit aber nach wie vor die wichtigsten
Nahrungsmittelproduzenten in Österreich. Ihr Anteil am gesamten
österreichischen Rinder- und Schweinebestand liegt bei 23,75 bzw.
28,74 Prozent.

Eine gewisse Konzentrationstendenz ist auch bei der alternativen
Landwirtschaft festzustellen. Die Zahl der Schafhalter ging auf 3.026
oder um 13,52 Prozent zurück, die Zahl der Schafe erhöhte sich jedoch
um 2.321 Stück (3,91 Prozent) auf 61.665. Ähnlich die Entwicklung
beim Geflügel. In 20.637 Betrieben (minus 5,26 Prozent) wurden 1997
4,559.021 Hühner gehalten, um über 493.000 Stück oder 12,13 Prozent
mehr als im Jahr davor.

Der NÖ Veterinär-Jahresbericht 1997 gibt unter anderem auch
Aufschluß über die gesundheitlichen und hygienischen Verhältnisse
der landwirtschaftlichen Nutztiere, über Schutzimpfungen sowie über
Schlachttier- und Fleischuntersuchungen.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK

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