Bartenstein auf Kurzbesuch in Prag

Bilaterale Gespräche mit Umweltminister Kuzvart, Rede vor Bohemiae-Stiftung und Eröffnung des Europäischen Festivals "Kunst ohne Barrieren"

Wien (OTS) - Bei seinem Kurzbesuch in Prag tritt heute Umweltminister Dr. Martin Bartenstein als einer der Hauptredner
bei der Jahreskonferenz der Bohemiae-Stiftung zum Thema EU-Osterweiterung auf und trifft zu einem bilateralen Besuch mit dem neuen tschechischen Umweltminister Milos Kuzvart zusammentreffen. Darüber hinaus wird Bartenstein am Abend das Europäische Festival "Kunst ohne Barrieren" mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern eröffnen.

"Kein Erweiterungsschritt in der EU im Umweltbereich hat so
viele Fragen aufgeworfen, wie die sogenannte "Osterweiterung". Aus Wettbewerbsgründen ist es jedenfalls wichtig, daß die Umweltstandards unserer östlichen Nachbarn so rasch wie möglich auf EU Niveau nachziehen. Es sollten die Vorlaufzeiten bestmöglich genützt werden, damit die Übergangsfristen zur Erreichung der EU-Umweltstandards nach dem Beitritt möglichst kurz sein werden. An den EU-Standards darf jedenfalls nicht gerüttelt werden", betont Bartenstein in seiner Rede vor der Bohemiae-Stiftung, die 1992 von Karl Schwarzenberg gegründet wurde und der Förderung des internationalen Ansehens der tschechischen Republik dient. Die vom 18.-20. Oktober 1998 stattfindende Jahreskonferenz Bohemiae 1998, die diesmal der Osterweiterung gewidmet ist, ist die fünfte in einer Reihe von regelmäßig internationalen Konferenzen.

Beim bilateralen Gespräch mit dem tschechischen Umweltminister Milos Kuzvart wird Bartenstein neben der Osterweiterung auch die nukleare Sicherheit zur Sprache bringen.

Das Europäische Festival "Kunst ohne Barrieren", daß vom 19.-25. Oktober 1998 in Prag stattfindet und vom österreichischen Kulturinstitut in Prag, der Stadt Prag und dem tschechischen Fernsehen in Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Botschaften veranstaltet wird, soll behinderten und nichtbehinderten Künstlern gemeinsam internationale Auftrittsmöglichkeiten geben und die Öffentlichkeit auf das Kunstschaffen behinderter Menschen im Bereich Musik, Tanz, Theater, Kabarett, Literatur, Malerei, Fotografie und Film aufmerksam machen.

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