KFV: HAUPTUNFALLURSACHE ÜBERHÖHTE GESCHWINDIGKEIT Punkteführerschein nicht weiter verzögern !

Wien (OTS) - Als international erprobtes und bewährtes Mittel
gegen Raser und Rowdies auf der Straße propagiert das Kuratorium für Verkehrssicherheit seit langem den Punkteführerschein und fordert erneut die dringende Realisierung dieser wertvollen Sicherheitsreserve. Die Unfallzahlen der vergangenen Woche sprechen wieder einmal eine deutliche Sprache: Nichtangepaßte Geschwindigkeit ist regelmäßig Unfallursache Nummer 1. Auch in der Vorwoche - 12. bis 18. Oktober 1998 - wurden 8 von insgesamt 15 tödlichen Verkehrsunfällen durch zu hohes Tempo verursacht.

Bei insgesamt 15 tödlichen Verkehrsunfällen der Vorwoche sieht die Verteilung wie folgt aus: Nicht angepaßte Geschwindigkeit (8), Vorrangverletzung (2), Überholen (3), Unachtsamkeit (1), unbekannt (1). Das bedeutet, daß von den 15 tödlichen Verkehrsunfällen der Vorwoche 13 ! im Bereich der "Disziplinlosigkeit" angesiedelt sind. Ein Bereich, der wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit meint, sehr gut von einem Punkteführerschein-System abgedeckt und teilweise entschärft werden kann.

Der Punkteführerschein bedeutet "Schach den schwarzen Schafen im Straßenverkehr": Er richtet sich gezielt gegen die gefährliche Minderheit der notorischen Schnellfahrer und rücksichtslosen Egoisten am Volant - und bietet somit Schutz und Sicherheit für die Mehrheit der angepaßten Verkehrsteilnehmer. Das große Plus am Punkteführerschein: Er gewährt den Verkehrssündern die Chance auf Einsicht und Änderung des negativen Verhaltens. Nur schwere Delikte sollen vermerkt werden. Lebensretter Punkteführerschein: 60-80 Menschenleben könnten pro Jahr gerettet werden.

Insgesamt starben in der Vorwoche 18 Menschen auf Österreichs Straßen: 15 Pkw-Insassen, davon 9 Lenker, 2 Motorradlenker und 1 Fußgänger.

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